Fachwerk.de - Boden Deckelschalung Wärmedämmung bei alten Fachwerkhaus
Muß ich zwischen WÄDÄ und Hinterlüftung eine Dampfdiffusionsoffene Folie anbringen?
Was kann ich für günstiges und gutes Dämmmaterial verwenden?
Muß ich die Boden-Deckelschalung streichen(Lärche)?bildet ja eigentlich eine natürliche Patina oder?
Vielen Dank
lieber alt und schön als neu und hässlich
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JHille | 28.07.05
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JHille | 28.07.05
Verschalung
Die Lärche muss tatsächlich nicht behandelt werden. Sie bekommt einen schönen Grauton, der zwischendurch ein wenig schmuddelig wirkt. Manche Hausbesitzer stören sich daran!
Eine Folie müssen Sie nicht auf die Dämmung aufbringen. Sie müssen nur dafür sorgen, dass Innen eine durchgängige luftdichte Schicht eingebracht wird. Putz erfüllt diese Funktion.
Welchen Dämmstoff wollen Sie anbringen? Ich hoffe kein Polystyrol!
Die Lärche muss tatsächlich nicht behandelt werden. Sie bekommt einen schönen Grauton, der zwischendurch ein wenig schmuddelig wirkt. Manche Hausbesitzer stören sich daran!
Eine Folie müssen Sie nicht auf die Dämmung aufbringen. Sie müssen nur dafür sorgen, dass Innen eine durchgängige luftdichte Schicht eingebracht wird. Putz erfüllt diese Funktion.
Welchen Dämmstoff wollen Sie anbringen? Ich hoffe kein Polystyrol!
Altbauten qualitätvoll sanieren
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Architektur + Baubiologie Rainer Stasch | Rainer Stasch | 28.07.05
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Architektur + Baubiologie Rainer Stasch | Rainer Stasch | 28.07.05
Antwort
Wollte eigentlich Steinwolle nehmen die perforiert ist.
Mit der luftdichten Schicht das kann leider nicht realisiert werden,da die Wohnung oben vermietet ist,bekomm ich das auch anders hin?
Wollte eigentlich Steinwolle nehmen die perforiert ist.
Mit der luftdichten Schicht das kann leider nicht realisiert werden,da die Wohnung oben vermietet ist,bekomm ich das auch anders hin?
lieber alt und schön als neu und hässlich
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JHille | 28.07.05
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JHille | 28.07.05
Folie
Hallo Herr Hillebrecht,
eine dampfdiffusionsoffene Folie auf der Dämmung empfiehlt sich als zusätzlicher Schutz gegen Wind und Schlagregen. Der Aufbau ist vergleichbar mit einem Unterdach, welches bei ausgebauten Dächern eigentlich Standard ist.
Als Dämmung wären beispielsweise Homatherm Zellulosedämmplatten empfehlenswert. Sie sind zwar etwas teurer als Miwo oder Steinwolle, bieten aber eine optimalen Feuchteausgleich sowie durch die Borsalzimprägnierung einen zusätzlichen Holzschutz.
Wenn Sie die Lattung und Dämmung waagerecht anbringen (dann rutscht die Dämmung nicht ab), können Sie die Unterspannbahn und darauf senkrecht das schmale Bodenbrett als Hinterlüftungsebene montieren. Der breite Deckel bildet dann den außeren Abschluß. Damit haben Sie eine Lattung gespart, der breite Deckel gibt aber eine etwas andere Optik.
Für die Schrauben lohnt sich Edelstahl V2A, da gibt es keine Korrosion.
Lärche unbehandelt ist wartungsfrei und bildet mit den Jahren eine schöne Patina.
Viel Erfolg, Rudolph Koehler
Hallo Herr Hillebrecht,
eine dampfdiffusionsoffene Folie auf der Dämmung empfiehlt sich als zusätzlicher Schutz gegen Wind und Schlagregen. Der Aufbau ist vergleichbar mit einem Unterdach, welches bei ausgebauten Dächern eigentlich Standard ist.
Als Dämmung wären beispielsweise Homatherm Zellulosedämmplatten empfehlenswert. Sie sind zwar etwas teurer als Miwo oder Steinwolle, bieten aber eine optimalen Feuchteausgleich sowie durch die Borsalzimprägnierung einen zusätzlichen Holzschutz.
Wenn Sie die Lattung und Dämmung waagerecht anbringen (dann rutscht die Dämmung nicht ab), können Sie die Unterspannbahn und darauf senkrecht das schmale Bodenbrett als Hinterlüftungsebene montieren. Der breite Deckel bildet dann den außeren Abschluß. Damit haben Sie eine Lattung gespart, der breite Deckel gibt aber eine etwas andere Optik.
Für die Schrauben lohnt sich Edelstahl V2A, da gibt es keine Korrosion.
Lärche unbehandelt ist wartungsfrei und bildet mit den Jahren eine schöne Patina.
Viel Erfolg, Rudolph Koehler
denkmalkonzepte
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q-batur Planungsbüro | Rudolph Koehler | 29.07.05
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q-batur Planungsbüro | Rudolph Koehler | 29.07.05
Luftdichtung
Ohne eine Luftdichtigkeitsschicht würde ich keine Wärmedämmung einbauen. Es bestehet die Gefahr, dass Feuchte warme Luft in die Dämmung einströmt und dort auf Grund der niedrigeren Temperatur kondensiert. Das kann auch zur Zerstörung der Holzunterkonstruktion führen.
Ich empfehle eine Fachberatung.
Ohne eine Luftdichtigkeitsschicht würde ich keine Wärmedämmung einbauen. Es bestehet die Gefahr, dass Feuchte warme Luft in die Dämmung einströmt und dort auf Grund der niedrigeren Temperatur kondensiert. Das kann auch zur Zerstörung der Holzunterkonstruktion führen.
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Altbauten qualitätvoll sanieren
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Architektur + Baubiologie Rainer Stasch | Rainer Stasch | 29.07.05
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Architektur + Baubiologie Rainer Stasch | Rainer Stasch | 29.07.05