Ausbau 1.OG (Saunabereich) Durchbruch Brandschutzwand und Dämmung

Hallo zusammen,

wir möchten evtl. einen Saunabereich im 1.OG einrichten. Unser Haus ist BJ 1907 und aus Vollziegelsteinen gemauert.

Zu unserem Vorhaben habe ich vorab einige Fragen.

1. Ist es möglich / zulässig (unabhängig von der Statik, die natürlich noch bewertet werden muss) im 1.OG einen Durchgang durch die vorhandene Brandschutzwand T90 vom jetzigen BAD/WC in den zukünftigen Saunabereich einzubringen? Die Tür müsste dann auch eine T90 Tür sein, oder?!?

2. Die komplette Brandschutzwand ist von Aussen (also zur ehemaligen Stallseite) mit 100mm ISOFLOCK Einblasdämmung gedämmt. Welche Dämmmaßnahmen würdet Ihr für die weiteren Wände vorsehen? Bei der Aussenwand kommt ausschliesslich eine Innendämmung in Frage, da die Ziegelfassade erhalten bleiben soll. Bei den anderen beiden Wänden ist die Idee z.B. mit 180mm starken Balken eine Trockenwand mit 180mm Dämmung und beidseitig OSB Platte zzgl. Innen Dampfbremse und Rigips (welche Dämmung nimmt man hierzu?!? zu errichten.

3. Welche Dämmung schlagt Ihr beim Boden vor ??? Der Boden ist eine Kappendecke mit I-Trägern und darauf Lehmboden.

4. Bei der Decke würde ich z.B. ebenfalls 180mm starke Balken einziihen und dämmen (weitere Vorgehensweise wie hellgrüne Seitenwände).

Ich wäre Euch für Tipps / Vorschläge dankbar!

Danke & Gruß, CT
Spass in den eigenen vier Fachwerkwänden
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 29.01.13

Brandwand


Hallo CT,

Wieso gibt es bei Ihnen mitten im Haus eine Brandwand???

Hat das historische Gründe??

Eine innere Brandwand braucht man in Hessen erst ab einer Gebäudelänge vo 40 m.

Oder war hier mal eine Unterteilung: Wohnen / Landwirtschaft?

Wenn die Landwirtschaft aufgegeben wurde , ist auch die Anforderung "Brandwand" aufzugeben.

Viele Grüße

PS : Haben sie sich schon einen Preis für eine T-90 RS- Tür eingeholt? Kostet wahrscheinlich soviel wie die ganze Sauna;-)))
Denkmäler schützen heißt nicht Genuß suchen,sondern Pietät üben (Georg Dehio)
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Architekturbüro | | 29.01.13

...


Hallo,

danke für die Antwort ... das gesamte Gebäude ist 30m lang ... früher war der Stall vom Wohnhaus durch die Brandschutzwand getrennt.

Allerdings findet keine landwirtschaftliche Nutzung mehr statt. Evtl. wird in Zukuft ein Stall für ein Pferd in der Scheune untergebracht ...

Muss ich den Punkt bzgl. der Aufhebung der "Anforderung "Brandwand" mit der örtlichen Baubehörde besprechen?

Danke & Gruß, CT
Spass in den eigenen vier Fachwerkwänden
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 29.01.13

Na ja,


eine Brandwand zum Pellets-Lager (mit direkter Austragung in den Heizraum?) macht schon Sinn.
Haben erst gestern einen FW-Einsatz mit Schwelbrand in so einem Lager gehabt.

Viele Grüße
Alles ist erhaltenswert
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Holzbau Schobig | | 29.01.13

Dämmung-Bilder aus der Bilddatenbank: