Fachwerk.de - Aussendämmung im Giebelbereich

Hallo, es geht um ein Altstadthaus, dessen Fachwerkfassade in den 60igern völlig überformt wurde, die noch vorhandene Fachwerkfassade beschränkt sich ausschliesslich auf die Giebelseiten. Nun zum Problem: die Giebelseiten sollen von aussen gedämmt werden. Das alte Mauerwerk soll ausgetauscht werden. Wie dämme ich wirkungsvoll (in Hinblick auf den Taupunkt) ? Ist ein Wärmedämmverbundsystem vorstellbar, wie muss das Fachwerk behandelt werden? Alternativ: Holzvorhangfassade, gedämmt und hinterlüftet, wie sieht der Aufbau aus?


Niels | 14.02.03
Aussendämmung
Hallo,
Dämmplatten aus Schlifrohr oder Weichholzfaser in ein Mörtelbett am besten aus Lehm vollflächig in den Untergrund einsetzen. Dann 2-lagig reinen Kalkputz auftragen. Funktioniert bauphysikalisch sehr gut.
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
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Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | Gerd Meurer, Sachverständiger für Lehmbau | 15.02.03
Dämmung
Beide Varianten, Innendämmung und Aussendämmung sind möglich. Ist das Fachwerk wertvoll, rate ich zur Innendämmung mit Leichtlehm, bei einer Aussendämmung (mehr Platz im Innenraum), wäre eine Verbretterung die kostengünstigste Variante. Ein Wärmedämmverbundsystem gehört nicht an eine Fachwerkwand (ausgenommen gutex thermowall vielleicht).
... für ein Gebäude mit Seele.
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Dritte Haut® Architekten | Peter Garkisch (Architekt, Dipl.-Ing.) | 17.02.03

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