Fachwerk.de - Dämmung Schrägdach im Altbau
seit 3 Jahren sind wir Eigentümer einer 1992 ausgebauten Maisonettewohnung in einem Altbau (1903).
Die Dämmung hinter den Rigipsverkleidungen im Obergeschoß ist denkbar schlecht, offensichtlich wurde, um die Hinterlüfung zu gewährleisten, an Dämmmaterial gespart, es pfeift aus den Steckdosen, die Verkleidung selbst wird sehr kalt.
Eine Dachsanierung ist, so zumindest die Meinung der Eigentümergemeinschaft, nicht notwending und frühestens in 5-10 Jahren zu erwarten.
Meine Frage also : Welche Möglichkeiten der Dämmung von Innen gibt es in so einem Fall ? Wer übernimmt solche Arbeiten (Dachdecker ?)
Gruß
Christian
Christian | 02.07.07
Dämmung Schrägdach im Altbau
"Die Dämmung ... ist denkbar schlecht,..."
Das ist hier noch untertrieben, falls Eure Schilderung zutrifft.
Was Euch da angeboten wurde, ist schlichtweg Pfusch.
Die Eigentumswohnung ist mit einem ernsthaften und schwerwiegenden Mangel behaftet.
Solche Zugerscheinungen lassen vermuten, das die Dampfsperre bzw. -Bremse, die das Eindringen von Innenluft in die hinter der Trockenbauverkleidung liegende Dämmung vermeiden soll, undicht ist.
Wenn dann noch kalte Außenluft einströmen kann, ist auch die Winddichtheit der Außenseite der Dämmlage nicht gegeben.
Die Dämmung ist praktisch nutzlos, wenn kalte Luft von Außen in die Wohnräume gelangen kann.
Falls die Gewährleistung des Verkäufers für diesen Fall noch greift, würde ich sofort ein selbstständiges Beweissicherungsverfahren mit blower-door-Test durch einen Sachverständigen durchführen lassen und dem Verkäufer eine Mängelanzeige schreiben.
Die Sanierung duldet keinen großen zeitlichen Aufschub, da es durch Kondenswassereintrag zu Schäden am Tragwerk kommen kann.
Mal die Nachbarn im Dachgeschoss fragen, ob die Ähnliches erlebt haben!
Viele Grüße
Georg Böttcher
"Die Dämmung ... ist denkbar schlecht,..."
Das ist hier noch untertrieben, falls Eure Schilderung zutrifft.
Was Euch da angeboten wurde, ist schlichtweg Pfusch.
Die Eigentumswohnung ist mit einem ernsthaften und schwerwiegenden Mangel behaftet.
Solche Zugerscheinungen lassen vermuten, das die Dampfsperre bzw. -Bremse, die das Eindringen von Innenluft in die hinter der Trockenbauverkleidung liegende Dämmung vermeiden soll, undicht ist.
Wenn dann noch kalte Außenluft einströmen kann, ist auch die Winddichtheit der Außenseite der Dämmlage nicht gegeben.
Die Dämmung ist praktisch nutzlos, wenn kalte Luft von Außen in die Wohnräume gelangen kann.
Falls die Gewährleistung des Verkäufers für diesen Fall noch greift, würde ich sofort ein selbstständiges Beweissicherungsverfahren mit blower-door-Test durch einen Sachverständigen durchführen lassen und dem Verkäufer eine Mängelanzeige schreiben.
Die Sanierung duldet keinen großen zeitlichen Aufschub, da es durch Kondenswassereintrag zu Schäden am Tragwerk kommen kann.
Mal die Nachbarn im Dachgeschoss fragen, ob die Ähnliches erlebt haben!
Viele Grüße
Georg Böttcher
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 02.07.07
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 02.07.07
Dämmung Schrägdach im Altbau
Hallo,
vielen Dank für die Antwort.
Soweit ich das beurteilen kann, ist keine Dampfsperre o.ä. vorhanden (gesehen beim letzten Sturmschaden --> Dachfanne, darunter Dämmung 120mm, dann Rigips. Die Mängelfrage haben wir uns auch gestellt, Problem dabei ist, daß Dämmung in diesem Fall Gemeinschaftseigentum ist.
Bei den Nachbarn besteht das gleiche Problem, da der Ausbau zeitgleich stattfand.
Gruß
Christian
Christian | 02.07.07
Hallo,
vielen Dank für die Antwort.
Soweit ich das beurteilen kann, ist keine Dampfsperre o.ä. vorhanden (gesehen beim letzten Sturmschaden --> Dachfanne, darunter Dämmung 120mm, dann Rigips. Die Mängelfrage haben wir uns auch gestellt, Problem dabei ist, daß Dämmung in diesem Fall Gemeinschaftseigentum ist.
Bei den Nachbarn besteht das gleiche Problem, da der Ausbau zeitgleich stattfand.
Gruß
Christian
Christian | 02.07.07