Nasse Bruchsteinwände mit schimmelbefall innen

Hallo. Wir haben ein Haus, bj 1925. zwei aussenwände sind bis zum ersten Geschoss aus bruchstein. wir haben an diesen aussenwänden Schimmelbefall und wissen uns keinen rat mehr. eine wasserleitung, die am haus entlangführt und defekt war haben wir reparier bzw haben wir dort neue rohre fachgerecht verlegt. trotzdem haben wir im unteren stockwerk vor allem an den ecken hinter unserer küchenzeile schimmelbefall mit kondenswasserbeschlag. die innenwände sind mit Gipsputz verputzt. im oberen bzw ersten stockwerk haben wir auch in zwei zimmern oberhalb der bruchsteinaussenwand schimmelbefall. was sollen wir machen. sollte man statt gipsputz etwas anderes verwenden? das obere stockwerk ist aus zeigelsteinen und war mit Lehm verputzt, als wir es gekauft haben. dieses jahr haben wir den Putz erneuert, die bruchsteinwände freigelegt und ausgefugt.

ich hoffe uns kann jemand einen guten rat geben.

lg
melanie
hab keins
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| 04.12.08

Austrocknen natürlich


Hallo Melanie,

Schimmel kannst Du nur mit austrocknen begegnen. Schimmel kann ohne Wasser nicht leben. Wenn die Wände trocken sind können die das Kondenswasser wieder zwischenspeichern und es bildet sich kein Kondensat auf der Oberfläche welches den Schimmel gute Lebensbedingungen liefert.

Ruf meinen Kollegen Wiese mal an, seine Nummer findest Du hier auf der letzten Seite. http://www.porofin.de/POROFIN_INFOMAPPE_PMD.PDF

Na dann mal Tau, Gruß Ralf
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 04.12.08

...


wie sollte man die Wand am besten austrocknen. und kommt ie Feuchtigkeit nicht wieder, da aussenwände doch kalt sind und wir heizen. dann gibt es doch wieder kondensfeuchtigkeit. kann man bruchsteinwände von aussen verputzen, oder dämmen?
hab keins
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| 04.12.08

Guten Abend Herr Müller!


Schimmel in den Aussenecken sind typisch, durch größere Potentialfläche der Aussenseite ( Mauerecke) und der dadurch ungünstigen Taupunktverschiebung.
Gipsputz ist nich grad das ideale für die Wand.
Möglichkeiten: Putz wählen der basisch bzw. Anstrich (ph Wert der Wand ändern),feuchteregulierend und kapillaraktiv. Möbel von den Aussenwänden fern halten.
Ist die Bruchsteinmauer zweischalig?

MfG Ronny


anonymus | 04.12.08


Die Ursach von Mauerwerksfeuchte ist das Saugverhalten des Baustoffs auf Grund seiner höheren Oberflächenspannung gegenüber Wasser. Man kann, und wir tun das auch die Oberflächenspannung des Baustoffs durch Porenwandlackierung mittels Konststoffmoleküle dem Baustoff das saugen abgewöhnen. Das Material hält bereits seit 1967, wir schätzen mind. zwischen 80-100 Jahre. Schau in den Link rein und ließ Dir die relevanten Passagen durch. Wenn Du dann noch fragen hast beantworte ich die gerne.

Schaut erst mal rein, Gruß Ralf
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 04.12.08

@ Porofin!


Ich hät da mal ne Frage!
Wenn sie dem Baustoff die Saugfähigkeit nehmen
(Kapillarität)wie transportiert der Baustoff dan die Raumfeuchte zwecks Diffusion durch die Absorberebene der homogenen Bauteilschicht?

Gruß Ronny


anonymus | 04.12.08


Unsinniger Ansatz Herr Rupnow.

Der Gipsputz gehört ab.
Statt seiner sollte ein Klimaleichtputz min.3cm stark aufgeputzt werden.
Verzichten Sie auf Tapete an den betreffenden Wänden..

grüße
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
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Bauwerksanierung-PAAS | | 04.12.08

Die Ruhe bewahren


gemach gemach Herr Schröters, klar finde ich Gipsputz auch daneben, wir einer Meinung, wann gibt es das schon mal(rotes Pünktchen). Und trotzdem verhindert Lotupor das weitere Aufsaugen von Regenfeuchte ohne die Atmungsaktivität zu behindern. Die Wand trocknet aus, Schimmel fehlt die wichtige Nahrungsquelle Wasser. Die Ursache der Probleme gelöst. Oder?

Hallo Herr Herbst, Ihre Frage ist sehr wichtig und soll daher auch sofort beantwortet werden.
Porofin und Lotupor gehört zu den hydrophobierenden (wasserabweisenden) Sperrsystemen. Es imprägniert
das Mauerwerk wasserabweisend, ohne die Poren zu verstopfen. Die Wirkung von Porofin ist vergleichbar mit einer Goretex Jacke, auch hier wird Wasser abgestoßen, und die Luftdurchlässigkeit bleibt erhalten. Nur wenn sich in den Kapillaren der Wand nach der Abdichtung und Austrocknung wieder Luft befindet, hat die Wand ihre natürliche Wärmedämmung und ihre Luftaustauschfunktion
zurückgewonnen. Nur dann bekommen Sie keine Probleme durch Kondensfeuchtigkeit. Porofin und Lotupor garantiert Ihnen das durch seine offenporige Wirkung. Aufgrund seiner sehr guten selbstständigen Verteilung selbst in wassergetränktem Mauerwerk, gehört Porofin zu den drucklosen Injektagemitteln. Die Oberflächenspannung sowie die Viskosität (Zähflüssigkeit) sind niedriger, als die des Wassers. Hierdurch dringt Porofin in das Wasser ein
und unterwandert dort, durch seine höhere Kriechfähigkeit, die Grenzschicht zwischen der Porenoberfläche und dem Wasser. Durch die Oberflächen-Spannungsdifferenz zwischen Porofin/Lotupor und Wasser, wird das Wasser in andere Poren gedrückt. Porofin/Lotupor hinterlässt als hydrophobierendes
Injektagemittel, nachdem es sich zwischen Wasser und der Baustoffoberfläche gedrückt hat, einen wasserabstossenden Polymerfilm (Kunststoff) auf der Porenwandung, der erfahrungsgemäß mehr als 40 Jahre wirksam bleibt. Die hydrophobierende Wirkung verhindert während der Wirkzeit die Neubefeuchtung des Baustoffs, der austrocknet und Wasserdampf auch wieder durchläßt. Die hydrophobierende Wirkung ist stärker als die des Silikon und kann auf Fassaden aufgebracht sogar Sturmböen von 120-140 km/h standhalten.

Gruß Ralf
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 04.12.08


Bezüglich aufsaugen von Regenwasser.
Is ne Bruchsteinwand Herr Rupnow!
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
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Bauwerksanierung-PAAS | | 04.12.08

...


wir haben mal was von lehmbauplatten gehört. wäre das eine möglichkeit statt dem gipsputz?
hab keins
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| 04.12.08

bezüglich Bruchsteinmauer


Und, ist der nicht mit Mörtel zusammengehalten? Und saugt Mörtel jetzt nicht mehr?

Gruß Ralf
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 04.12.08

Putz


Herr Müller, es sollte ein atmungsaktiver gipsfreier Putz sein.

Gruß Ralf
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 04.12.08


sind lehmbauplatten denn nicht gipsfrei bzw atmungsaktiv?
hab keins
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| 04.12.08

@ Porofin


Welche Poren sollen denn bei einem Polymerumschluß bleiben? Da müßte Ihr Polymer dauerflüßig bleiben! Ist das so? Wie ist denn der Sd wert Ihrer Polymer Blendverbindung?
Wie stellt sich denn die Grenzflächenspannung in einem porösen Material dar? Bzw. wie soll das möglich sein,wenn das Absorbermedium gesperrt ist?

Gruß Ronny


anonymus | 04.12.08

@ Porofin


Welche Poren sollen denn bei einem Polymerumschluß bleiben? Da müßte Ihr Polymer dauerflüßig bleiben! Ist das so? Wie ist denn der Sd wert Ihrer Polymer Blendverbindung?
Wie stellt sich denn die Grenzflächenspannung in einem porösen Material dar? Bzw. wie soll das möglich sein,wenn das Absorbermedium gesperrt ist?

Gruß Ronny


anonymus | 04.12.08


Herr Rupnow, aus obiger Fragestellung geht hervor das die Fugen neu verfugt sind.
Das was die Fugen nunmehr an Regenfeuchte aufnehmen ist gering, wird ungehindert wieder abgegeben und rechtfertigt nich das Nachpinseln mit einer Hydrophobierung, welcher Art auch immer. Schauen sie sich mal die Fugenfläche im Verhältnis zur Steinfläche an!
Ich sehe hier keinen Kosten/Nutzen.
Sie als Verkäufer sicher schon.
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
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Bauwerksanierung-PAAS | | 04.12.08

Nasse Bruchsteinwände


Hallo Melanie,
feuchte Wandecken sind ein klassischer Fall von Wärmebrücken. Das sind Stellen, die durch höhere Wärmeleitung stärker auskühlen wie das umgebende Material.
an diesen kühleren Stellen kondensiert Wasser aus der Raumluft.
Dieser Effekt ändert sich auch nicht, wenn irgendwelche Mittelchen auf oder in die Wand gebracht werden.

Da auf der Wand, egal ob Putz oder Tapete, immer etwas Staub liegt, kann sich auf dieser Oberfläche Schimmel ansiedeln, der diesen Staub als Nährsubstrat verwendet.
Mit Durchfeuchtung von außen hat das in Ihrem Fall nichts zu tun, Natursteinmauerwerk hat eine sehr geringe Feuchteaufnahme, da die Steine nicht kapillar wirken.
Wenn das die Ursache wäre, dann hätten Sie Schimmel auf der ganzen Wandfläche.
Was können Sie tun?
Ich kenne den Aufbau Ihrer Außenwand nicht, aber ich vermute eine geringe Wärmedämmung, die zu niedriger Temperatur der Bauteilinnenflächen führt.
Sie können dagegen:

a) eine Innendämmung nachträglich einbauen
Das könnte ein Dämmputz oder Calciumsilikatplatten sein.
Vorteil: Sie sparen Heizenergie.

b) mehr heizen
Das betrifft vor allem das kontinuierliche Heizen, damit die Bauteiltemperaturen nicht unter ca. 15°C fallen.

c) besser lüften
In der Küche empfehle ich Ihnen einen Wrasenabzug mit direktem Ausgang,
ansonsten praktizieren Sie öfter Stoßlüftung.
Zur Kontrolle können Sie sich ein Hygrometer in die Wohnung hängen.
Mit b und c wird die Wand nach und nach austrocknen, auch ohne Chemie.
Variante a sollten Sie bei der nächsten Renovierung ins Auge fassen.

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 05.12.08

Innendämmung


Herr Böttcher,

ich bekomme schon wieder einen Schock wenn Sie mit Ihrer Innendämmung kommen.

In den Ecken kommt es öfter zur Schimmelbildung weil die Aufwärmfläche gegenüber der restlichen Wand geringer ist und außen eine größere Kühlfläche hat. Taupunkt Herr Böttcher, haben wir doch schon ein paar mal durch. Mit Ihrer Innendämmung verschlimmern Sie das Problem weil die Wandecke dann überhaupt keine Aufwärmung erfährt und der Taupunkt nach innen wandert. Klasse. Schade das man hier keine pdf's reinstellen kann, die Lotupor Info 2 zum Thema "Macht ein Schrank Wände nass" erklärt genau warum das so ist. Haben Sie das von mir eingestellte Bild mit Ihrer geliebten Calciumsilikatplatten nicht mehr in Erinnerung. Der Schimmel hat sich förmlich in diese Platte eingefressen. Wohl ein Schock für die Anhänger dieser sehr teuren Methode. Im übrigen hat mir ein Hersteller gesagt das diese Platte nur an trockenen Wänden angebracht werden soll, habt Ihr Verarbeiter da die Verlegeanleitung falsch gelesen?

Mein Tipp zum Abschluss, lassen Sie prüfen ob ein Kapillarwasserproblem aus dem Fundamentbereich oder Regenwasserbereich vorhanden ist. Kommt es aus dem Fundamentbereich eine Kapillarwassersperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit. kommt das Wasser durch Regen welches über die Fugen aufgenommen wird -ja Herr Schröters, ich weiß das neu verfugt wurde und Sie haben da auch nicht ganz unrecht dass das Saugverhalten geringer ist als bei verwitterten Fugen, aber die Saugen nun mal und der Bruchstein ist ein guter Wärmeleiter was die Sache nicht einfacher macht. Mit Lotupor imprägnieren, das können Sie auch selber machen. Reduzieren Sie vor erst die Wasserdampfbildung (Blumengießen, Schwitzen etc.) und mehrmals am Tag Stoßlüften.

Herr Herbst, die Porenwände werden mit einem Polymerfilm lackiert. Der Porendurchmesser verengt sich vielleicht gerade mal um ca. 4%. Die Poren bleiben also offen und büßen Ihre Wasserdampfdurchlässigkeit nicht ein. Das können wir an Poren bis zu einem Durchmesser um die 1,3 mm realisieren,. Silikone bis ca. 0,35 mm. In meinem Schaufenster im Büro kann man eine Wassersäule sehen in der ein Gasbetonstein eingeklebt ist, auf dem steht nun seit der Denkmal 2008 in Leipzig das Wasser und unten ist es immer noch trocken. Wenn ich unten Luft reinpuste kommt die ohne die Röhrenwand zu beschlagen oben wieder raus. Habe ich auf der Denkmal auch demonstriert, nur falls hier wieder einer behauptet ich erzähle humbug. Das heißt für Gebäude mit sehr geschwächten Mörtel mit großen Poren das die ohne Probleme auch trockengelegt werden können. So wie wir das gerade am Kloster Sergjiva (1620) Weltkulturerbe gemacht haben, inkl. Porofin Horizontal-, Steh- und Vertikalsperre sowie eine Lotupor Fassadenhydrophobierung.

Einen schönen Tag noch, Ralf
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 05.12.08

ojehojeh


Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
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Bauwerksanierung-PAAS | | 05.12.08


Ihre Trockenlegungsbeispiele sind leider immer wieder genausowenig zu finden wie eine Referenzliste. Wo steht den das "Kloster Sergjiva" ? Ich kann das auf der UNESO-Liste beim besten Willen nicht finden.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer
Architektur beginnt, wenn zwei Backsteine sorgfältig zusammengesetzt werden. (Mies van der Rohe)
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Architekturbüro Kornmayer | | 05.12.08


Das Kloster heisst Sergijew Possad!
Grüße
Bernd Kibies
DOKUMENTIEREN-UNTERSUCHEN-BEWERTEN-PLANEN Baudenkmalpflege und Altbauerhaltung
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Baudenkmalpfleger.de | | 05.12.08


Entschuldigung, so heißt der Ort!
Ich denke, es müßte dieses Kloster sein:
Troize-Sergijewa-Lawra.
Troize-Sergijewa-Lawra[zu russisch troize »Dreifaltigkeit«], bei Sergijew Possad im Gebiet Moskau, Russland, gelegene Lawra, das bedeutendste Kirchen- und Kulturzentrum des Moskauer Reiches (UNESCO-Weltkulturerbe). Um 1340 von Sergi von Radonesch gegründet, brachte das Kloster mit 13 Tochtergründungen das monastische Leben zu neuer Blüte; es war Ausgangspunkt und Modell für die Missionierung und Klosterkolonisation Nordostrusslands und wurde bald zum russischen Nationalheiligtum. Besonders im 16. und 17. Jahrhundert mit reichen Stiftungen bedacht, war das Kloster bis zur ersten Säkularisation 1764 der reichste Grundbesitzer Russlands nach dem Zaren. Seit 1742 beherbergt es ein geistliches Seminar, das 1814 zur noch heute (mit Unterbrechung 1920?46) dort bestehenden Moskauer Geistlichen Akademie ausgebaut wurde; 1774 wurde das Kloster zur Lawra erhoben.

Die Troize-Sergijewa-Lawra war im 14.?17. Jahrhundert die größte Buchproduktionsstätte des Russischen Reiches und beherbergte zahlreiche geistliche Schriftsteller. 1920 als eines der ersten Klöster in Russland von der Sowjetmacht geschlossen, wurde es bereits 1945 wieder eröffnet und blieb bis 1988 das einzige Männerkloster in der RSFSR. Nominaler Abt ist der Patriarch von Moskau.

Grüße

Bernd Kibies
DOKUMENTIEREN-UNTERSUCHEN-BEWERTEN-PLANEN Baudenkmalpflege und Altbauerhaltung
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Baudenkmalpfleger.de | | 05.12.08


Hier mal ein Bild
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 05.12.08


Wer jetzt meint das doch alles gut aussieht, jedes Jahr kommt der Maler aus dem Dorf und streicht die Wände.

Die Gerüstgestellung ist zur Nachahmung nicht geeignet.

Gruß Ralf
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
Mitglied der Fachwerk.de Community
Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 05.12.08


Eine Schande dass das jetzt geölt werden soll.
Is schad drum!
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
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Bauwerksanierung-PAAS | | 05.12.08


Bohrlochabstand 25 cm, und mit ganz wenig Druck Porofin injiziert (3-6 bar).
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
Mitglied der Fachwerk.de Community
Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 05.12.08


Ach Herr Schröters, fassen Sie sich wieder, das Öl ist bereits komplett verdunstet. Dafür ist es jetzt dauerhaft vor dem Verfall gerettet worden. Im übrigen, diese Kirche wurde in einer Hangmauer gebaut, hier wurde eine Flächensperre mit Porofin ausgeführt. Bei der BarnimBau in Eberswalde 2009 zeige ich den Rest mit Grundriss usw. Hoffe auf Ihr Interesse.
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
Mitglied der Fachwerk.de Community
Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 05.12.08

Ohje,


da fällt es mehr als schwer, nicht gegen die Forumsregeln zu verstoßen. Ich versuch es trotzdem:

1. Die Ecken bekommen Schimmel ab, weil sie auffeuchten.
2. Sie feuchten auf durch Raumluftkondensat aus wärmerer Heizluft in kühleren Flächen.
3. Die Ecken sind kühler, weil sie vom Heizluftstrom nicht ausreichend versorgt werden - aus rein strömungstechnischen Gesetzmäßigkeiten. Mit Wärmebrücke oder erhöhter Außenwandfläche hat das - zumindest meiner unmaßgeblichen Meinung nach - nix zu tun.
4. Die Raumluft kondensiert Feuchte ab, da ihr Feuchtegehalt überhöht ist. Wieso? Ich tippe auf lippendichte Isolierfenster, stimmt's?
5. Lippendichtungen am Fenstersturz alle raus, Schimmel mit Haushaltsspiritus 70% reinigen, keine Nachtabsenkung der Heizung, sondern stetig durchheizen - Schimmel weg und vorbei.
6. Alles andere - Finger weg.

So könnte es sein, muß aber nicht ...

Schönes Wochenende

Konrad Fischer
Simplifier
Erhaltende Instandsetzung
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Architektur- & Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Architekt | | 05.12.08

Schimmel in den Ecken


Ja Herr Fischer, kommen wir wieder zum eigentlichen Problemfall.

Sie haben da sicher nicht unrecht, das Feuchtegleichgewicht ist gestört und der Taupunkt nach innen gewandert. Guter Lebensraum für Pilze. Da wir aber dazu verpflichtet werden Heizenergie zu sparen wird das entfernen der Lippendichtungen ein anderes Problem verursachen, höhere Heizkosten. Ich denke immer noch das es besser ist die Feuchtigkeitaufnahme durch Regenwasser zu unterbinden.

Gruß Ralf
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
Mitglied der Fachwerk.de Community
Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 05.12.08


Hallo Frau Müller,

wo wohnen Sie denn in Ostwestfalen? Gebürtig komme ich auch aus der Ecke.

Ergänzend noch zur Schimmelentfernung mit Ethanol:

"Hochprozentiger Alkohol (z. B. 70 %iger Ethanol- oder Isopropylalkohol), ggf Zugabe von 3 % Salicylsäure, ist eines der bewährten und seit langem eingesetzten Desinfektionsmittel. Der Einsatz ist jedoch nur bei kleineren Befallsflächen zu empfehlen, da sonst entsprechende Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Explosionsgefahr (Ex-Ausrüstung der Elektroinstallationen oder während der Arbeiten Strom am Hauptschalter abschalten) getroffen werden müssen.

Spiritus ist vergällter Ethanol und preislich günstiger als die reinen Alkohole, da durch die Vergällung keine Branntweinsteuer anfällt. Die Vergällung erfolgt mit Aceton, Methanol, Butanon, Methylethylketon, Bittersalz usw. (1 /,Wasser auf 1/, Spiritus ergibt ca. 70 %igen Ethanol).

Die Vorteile von Alkohol und Spiritus sind ihre gute Wirksamkeit, große Bandbreite, Eindringtiefe, schnelle Flüchtigkeit nach der Anwendung und gute Verfügbarkeit. Reiner Alkohol ist in jeder Apotheke sofort, in Abmischung mit Salicylsäure maximal innerhalb eines Tages verfügbar. Spiritus erhält man in jedem Drogeriemarkt und Baumarkt.

Der Nachteil dieser Mittel besteht vor allem in der hohen Explosionsgefahr, speziell beim Sprühen durch das entstehende Aerosolgemisch, die bestimmte Arbeitsschutzmaßnahmen unabdingbar macht, wie Atemschutz, Augenschutz, das Unterbinden offener Flammen, Rauchverbot, kein Einschalten Funken bildender Maschinen, von Mobiltelefonen und Lichtschaltern im zu sanierenden Raum, gute Belüftung usw. Unfälle wie beim Grillen mit flüssigen Kohleanzündern können auch hier zu schweren Verbrennungen führen, wenn z. B. die Sprühflasche Feuer fängt. Im Privatbereich sollte Alkohol deshalb möglichst nur mit dem Pinsel aufgetragen oder es sollten die vorgenannten Schutzmaßnahmen beachtet werden. Alkohol und Spiritus bieten außerdem keinen Präventivschutz gegen Wiederanwachsen."
Aus: „Sanierung von Feuchte- und Schimmelpilzschäden - Diagnose, Planung und Ausführung“
Wolfgang Lorenz, Gunter Hankammer, Karl Lassl


Grüße,
Bernd Kibies
DOKUMENTIEREN-UNTERSUCHEN-BEWERTEN-PLANEN Baudenkmalpflege und Altbauerhaltung
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Baudenkmalpfleger.de | | 05.12.08

Herr Bötcher hat recht


die Bruchsteinwände leiten die Kälte so gut, dass die Wände innen vermutlich sich auch recht kalt anfühlen und der Wasserdampf aus der Luft kondensiert mit Schimmelfolge. Das werden Sie vielleicht nicht mal mit Heizen in den Griff bekommen.

Die Abdichtung können sie also getrost vergessen. Die Innendämmung aus Calciumsilikat-Platten halte ich diesem Zusammenhang für eine gute Lösung.

(Letztes Jahr hätte ich Ihnen geraten, die Wand von außen zu dämmen, auch wenn das nicht so schön ausgesehen hätte...).


anonymus | 05.12.08


Herr Rupnow,
bevor sie jetzt vor lauter Stolz über Ihr Referenzobjekt die Nase nich mehr aus dem Himmel bekommen und ins Stolpern geraten.
Es ist nix neues das Hersteller von dieser Art Mittelchen verarmte Liegenschaftsbesitzer (vorzugsweise in Osteuropa) anschreiben und Ihre Hilfe in Form ihres Mittels anbieten.
Das Material und die Arbeitskräfte werden kostenlos offeriert.
Springt der Besitzer darauf an und äußert bedenken hinsichtlich Wirksamkeit und eventueller Schäden die entstehen könnten, da keiner die Verträglichkeiten und Wirksamkeiten kennt.
Hängt der Hersteller noch eine Zuwendung von 5-10td € dran und die bedenken sind zerstreut.
Der Besitzer kann nun voller Stolz verkünden das er etwas für den Erhalt tut und die Allgemeinheit nicht zur Kasse gebeten wird.
Der Hersteller deklariert das ganze als Spende und ist aus jeder Gewährleistung raus!

Im besten Fall Richten dann die Mittel keine Schäden an und in 5 Jahren kann, wenn Geld vorhanden ist vernünftig Saniert werden. Im ungünstigsten Fall verdoppelt sich der Sanierungsaufwand und man steht vor der Frage wie man das Zeug wieder aus den Wänden herausbekommt.
In jedem Fall aber hat der Hersteller ein historisches Objekt als Referenz.
Dann werden vorher und nachher Bilder(siehe oben) vertauscht und in ein Hochglanzprospekt verpackt. Zusammen mit dem Büchlein über richtiges Lüften werden dann die Vertreterscharen auf die Menschheit losgelassen, zum Segen der Marktwirtschaft.
Die mittlerweile eher einer Subventionswirtschaft gleicht.

Damit können Sie vielleicht einen OBI Kunden hinters Licht führen. Hier im Forum werden Sie damit niemanden beeindrucken können.

gruß
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Bauwerksanierung-PAAS | | 05.12.08

Die beschimmelte Innendämmung


aus Kalziumsilikatplatte wurde von Ede Bromm fotografiert und findet sich in der Schimmelrubrik auf meiner Webseite ...

Gegen Feuchte in der Raumluft hilft Lüften.

Punktum.
Erhaltende Instandsetzung
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Architektur- & Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Architekt | | 05.12.08


@K.Fischer
und was ist hinter der Silikatplatte?
der alte Gipsputz und vielleicht sogar noch die Tapete?
oder vermauerte Holzstücke die früher als Befestigungschilfen verwendet wurden?
Sie wissen ja selbst, mit den Bildern ist das so ne Schache.

gruß
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Bauwerksanierung-PAAS | | 05.12.08

Ne, der Schimmel


wiehert von vorne, und das kommt von der überhöhten Feuchte in dichten Zimmern. So habe ich es jedenfalls gelernt.
Erhaltende Instandsetzung
Mitglied der Fachwerk.de Community
Architektur- & Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Architekt | | 05.12.08


Man Herr Schröters, Sie klingen hier wie ein schlechter verlierer, dabei wurde doch nur gewonnen. Waren Sie es nicht auch, wie der eine und andere "Klosterbruder", sorry, aber ich finde den von Herrn S... verwendeten Begriff einfach schön, der hier Fotos verlangte. Nun sind die da und es ist wieder nicht recht. Na ich will mich nicht mit den Tränen in Ihrem Knopfloch befassen.

Herr Fischer, ich bin von der Fraktion "Innendämmung ist ein bauphysikalischer Fehler". Warum sehen Sie in der Darstellung. In der Vergangenheit habe ich schon mal ein Bild mit einer verschimmelten CSP eingestellt. Das passiert halt wenn man die Herstelleranweisungen nicht richtig ließt. nur an trockene Wände anbringen. Doch welche Wände sind schon trocken.

Gruß Ralf
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
Mitglied der Fachwerk.de Community
Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 05.12.08

@ Porofin!


"Doch welche Wände sind schon trocken".
Na Ihre, dank Merlin´s Zaubertrank!Oder war´s Mirakulix?
Naja manche Zaubertricks funktionieren & manche halt nicht. Hockus Pockus Fidibus schnell mal trock´ne Wand.

Gruß Ronny


anonymus | 05.12.08

hokus pokus


Hallo Ronny,

der Unterschied ist nur dass man beim Hokus Pokus unbedingt wissen will wie es geht, bei Porofin aber nicht wirklich. Halt die schwarze Magie vermutent. Werde dann mal rausgehen ums Feuer tanzen und ein neues Zaubergebräu mixen.

In dem Sinne, jetzt spielt Bayern.

Gruß Ralf
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
Mitglied der Fachwerk.de Community
Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 05.12.08

@ Porofin!


In Lederhosen oder ohne?
Viel Glück mit Klinsi dem Zauberlehrling!

Lustige Grüße Ronny


anonymus | 05.12.08


Herr Rupnow,
Sie sollten es schon voll ausschreiben.
"...bin von der Fraktion die sich überhaupt nicht um die Ursachen kümmern sondern nur ihr Produkt Verkaufen wollen."!!

Mir ists ja auch schlicht egal.
Nur wenn ich es mit bekomm kann ich eben nicht anders als auf Ihre Fehler zu reagieren bzw. hinzuweisen.

gruß
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Bauwerksanierung-PAAS | | 05.12.08


wie sieht es denn mit einer Verkieselung aus? habe davon im internet gelesen
hab keins
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 05.12.08


Aber nicht bei obigem Problem Herr Müller.
Wie eingangs geschrieben würde ich hier einen Klimaleichtputz favorisieren wollen.
Kalziumsilikatplatte ist ne Alternative.
Abdichtungs und oder Hydrophobiermittel sind bei der Eingangsproblematik deplatziert.

gruß
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Bauwerksanierung-PAAS | | 05.12.08


sie müssen mich entschuldigen, aber irgendwie komme ich nicht mehr ganz mit. es wurde gesagt, wir müssten das Mauerwerk trockenlegen mit so einer horizontalsperre. die man ja auch Verkieselung nennen könnte ausserdem sollten wir kalkputz, statt Gipsputz verwenden.

wenn ich das so recht verstanden habe.

ausserdem wurde drauf hingewiesen auf ausreichendes lüften und heizen zu achten. das machen wir sowieso schon. wir haben einen kamin, also ist das problem mit dem heizen wohl eher nicht gegeben. wir stoßlüften regelmäßig alle räume.

also hoffe ich, das wir dem problem mit einer verkieselung und einem neuen Putz an den innenwänden entgegentreten können und das problem auch in den Griff bekommen werden, oder hab ich da was vollkommen falsches gelesen?
hab keins
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 05.12.08


Herr Müller, die Feuchtigkeit in der oder den Ecken hat ihren Ursprung in einer mangelhaften Wärmedämmung.
Die Luftfeuchte kondensiert im Bereich der kalten Ecken. Aufgrund mangelnder Luftzirkulation in Eckbereichen wird hier der Putz mit Feuchte beaufschlagt mit der der Gipsputz nicht Haushalten kann. Wenn Sie sich von Ihrem Gipsputz trennen könnten und diesen gegen ein Wärmedämmputz auf Kalkbasis tauschen erreichen Sie zum einen das der Putz an der Oberfläche nicht so stark abkühlt, ergo weniger Kondensat anfällt. Zum anderen kann dieser Putz besser Feuchtigkeit aufnehmen und schneller wieder abgeben. Und zu guter letzt, er ist alkalisch. Was der Schimmelbildung vorbeugt.

grüße
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Mitglied der Fachwerk.de Community
Bauwerksanierung-PAAS | | 05.12.08

Nasse Wände


Hallo Melanie,
Sie brauchen zur Lösung Ihres Problems weder Verkieselunbgen noch Trockenlegungen oder Imprägnierungen oder sonst was in der Richtung.
Lassen Sie sich nicht einreden, Ihre Wand wäre nass.
Das, was bei Ihnen feucht ist, sind einige mm bis 1 oder 2 cm der Innenwand.
Schon eine Feuchte Tapetenoberfläche reicht, um Schimmelrasen wachsen zu lassen.
Tipps zur Problemlösung, angefangen von einem dämmenden Leichtputz auf Kalkbasis bis zum veränderten Lüftungs- und Heizungsverhalten haben Sie bekommen.
Damit werden Sie Ihr Problem in den Griff bekommen.

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 06.12.08


auwei, les ich jetzt erst, Melanie.
Sorry für das Herr Müller.


gruß jens
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Mitglied der Fachwerk.de Community
Bauwerksanierung-PAAS | | 06.12.08

Hier werden wieder Glaubenskriege ausgefochten


und die Fragestellerin vollends verunsichert. Das Schlimme daran ist das man die Spreu vom Weizen nicht trennen kann, wenn man sich vielleicht nicht so auskennt - typischer Forumsalltag.

Nur mal wieder zu Herr Fischer: "Kalziumsilikatplatte wurde von Ede Bromm fotografiert und findet sich in der Schimmelrubrik auf meiner Webseite ..."
Na toll, "Kalziumsilikat=Schimmel", die Welt ist so einfach, so weit würde Herr Bromm nicht gehen. Ich kann Ihnen hunderte Fotos von Calciumsilikat-Platten im eingebauten Zustand ohne Schimmel zeigen. Was wollen Sie damit beweisen? Falsch machen geht immer. Ich würde jede Baumaßnahme von jemand vornehmen lassen, der das mehr als 10 mal gemacht hat,weiß was er tut und nicht nur Geld damit verdienen will.

An sonsten Schlage ich mich (mal wieder) auf die Seite von Herrn Bötcher - Innenkondensat durch zu kalte Wand, beheben durch leichte Innendämmung.

Man kann das relativ leicht überprüfen: kaufen/leihen Sie sich ein Hygrometer (elektronisch mit Messgenauigkeit <3%) und ein Infrarotthermometer. Messen sie die Luftfeuchte im Raum und die Oberflächentemperatur. Bei ca. 20 Grad und 60% Luftfeuchte darf die Wand nicht unter 12 Grad (=Taupunkt) kalt werden, sonst ist Schimmel garantiert. Andere Werte können Sie mit einem "Taupunktrechner" bestimmen, der z.B. in Wikipedia / Taupunkt zu finden ist.

Viel Erfolg.


anonymus | 06.12.08

Na ja,


Schimmel kommt von Feuchte - und dagegen hilft prinzipiell kein Dämmen. Ist natürlich eine Binsenweisheit - dennoch.

Je feuchter die Luft - und darum geht es doch - umso höher kann die Temperatur einer Oberfläche sein, an der die Feuchtluft kondensiert.

Das einzig sinnvolle Prinzip nach meinem armseligen Verständishorizont ist deswegen "Weg mit der Feuchte" und nicht "wärmere Oberfläche". Wenn ich nicht dermaßen viele beschimmelte Innendämmungen gesehen hätte, würde ich vielleicht kulanter sein, aber so - Pardon!

Und daß man Raumluftfeuchte nicht mit ab und zu Ofenheizen und ab und zu Lüften beherrscht - d.h. dauerhaft niedrig hält - ist natürlich eine Verständnisleistung, die man sich mühsam erarbeiten muß. Manche schaffen das ...
Erhaltende Instandsetzung
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Architektur- & Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Architekt | | 06.12.08

Selbst mit Binsenweisheiten ist das so eine Sache.


"Schimmel kommt von Feuchte - und dagegen hilft prinzipiell kein Dämmen. Ist natürlich eine Binsenweisheit"

Dann bin ich halt begriffsstutzig und mache "prinzipiell" alles falsch, Herr Fischer, helfen Sie mir - warum war nach meinen Dämmmaßnahmen immer der Schimmel weg, warum ist das Problem vornehmlich in der kalten Jahreszeit hier im Forum immer ein Thema?

Purer Zufall, immer Glück gehabt, Weihnachtsmann, ... ?


anonymus | 06.12.08

Christkind ...?


Erhaltende Instandsetzung
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Architektur- & Ingenieurbüro Dipl.-Ing. Architekt | | 06.12.08

Freunde der Innendämmung!


Vielleicht bin ich ja total mit Blödheit beseelt!!Aber kann mir mal einer erklären, wenn der Taupunkt schon in der nähe der Innenwandoberfläche ausfällt, wo er bei einer Innendämmung liegt? Wenn Ihr das erklärt habt, dann bitte gleich hinterher, wie die Abführung des Kondensatz über den Verdunstungszeitraum aussehen soll (bei einer Wandstärke, die meistens 40 cm übersteigt bei Bruchst.)? Warum ist es denn in den Ecken Kälter? Physik und Geometrie helfen hier und etwas Chemie.


Bin sehr gespannt & lerne gern dazu!
Gruß Ronny


anonymus | 06.12.08


Ich versteh jetzt nicht ganz worauf Sie hinauswollen Herr Herbst.
Die Ecken rund ausmauern oder worauf läuft das hinaus?

Alle beteiligten waren sich hier insofern stillschweigend einig das ein verkleben des Bruchsteines mit Styropor aus gestalterischen Gründen keine alternative ist.
Und Sie?
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Bauwerksanierung-PAAS | | 06.12.08

@ Jens!


Da geb ich Ihnen voll recht ( Styropor) ! Ich vermute nur, dass die Wand < 40 cm ist (üblich)& wo liegt er dann, mit welcher Konseqenz? Hat mal jemand darüber nachgedacht, die Dämmung von den Heizungsrohren zu nehmen und als Sockelleiste laufen zu lassen!? Dann sind die Ecken auch erwärmt. Aber ich weiß Ihr wollt alle brav Energie sparen!
Manchmal ist "mehr weniger"!

Gruß Ronny


anonymus | 06.12.08


ich weis nicht ob in den betreffenden Ecken Heizleitungen verlaufen oder ob diese extra verlegt werden müßten.
Die Frage ist also was Kostengünstiger ist. Putz wechseln oder Heizleitungen zusätzlich verlegen. Eine Alternative ist es sicher.

gruß
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
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Bauwerksanierung-PAAS | | 06.12.08

@ Jens!


Das mit dem Putz wechseln, was Sie vorschlagen würde ich troztdem unbedingt machen.
Denn auch die Zauberei des Herrn Porofin hätte mich nochmal interresiert. Denn Bruchstmw. ist meist Zweischalig mit Kleinkram und Lehm verfüllt. Da häte mich schon noch interresiert wie er jedes Lehmblättchen hydrophobiert.

Gruß Ronny


anonymus | 06.12.08


unsere aussenwände liegen bei ca 60 cm stärke. unsere raumtemperatur ist relativ konstant, weil der Ofen bei uns den ganzen tag läuft. aus diesem grunde (weil wir es recht warm haben mit ca 26°C) haben wir in den unteren räumen keine Heizung an. warum auch, das macht ja der ofen. wir werden unseren Putz jetzt ändern. wenn sich das problem damit nicht gegeben hat, müssen wir uns dann nochmals über eine verkeiselung gedanken machen.
hab keins
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| 06.12.08

Ich weiß


nicht ob das alles Melanie noch weiter hilft. Ich finde die folgenden Punkte wichtig und ich denke, wenn die Beurteilung der Situation für sie selber vielleicht schwierig ist, dann sollte sie sich Hilfe holen.
.
Das Problem ist Feuchtigkeit, die dem Schimmel die Wachstumsmöglichkeiten bringt. Für die Feuchtigkeit kann es verschiedene Ursachen geben. Meistens kommen einige zusammen.
Folgende Dinge sind zu tun:
- Suche nach der Feuchtequelle (hohe Luftfeuchte, niedrige Oberflächentemperaturen, bauliche Mängel)
- Abstellen des Feuchteeintrags (die Maßnahmen sind so vielfältig wie die Ursachen und können von der Reparatur einer Dachrinne, Trocknungsmassnahmen über Dämmmassnahmen bis zu Heizungs- und Lüftungsverhalten reichen)
- Schimmelart bestimmen
- Schimmelsanierung je nach Schimmelart durchführen
- Beim Neuaufbau auf Materialien achten, die der Schimmelbildung entgegen wirken.
Der Weg ist das Ziel
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Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | | 06.12.08


Hallo Melanie, viel Leben in Deinem Forum.

Als erstes, vergesse Verkieselung, schön billig, chemisch instabil, Reaktion bricht nach 2-3 Jahren zusammen und man führt nur unnötig und unwiederruflich bauwerksschädliche Salze ein.

Hallo Herr Herbst, auf Ihre Frage geantwortet: In Bruchsteinwänden haben wir oft viele Hohlräume, Methoden die mit Druck eine Verteilung haben sollen versagen hier oft. Porofin hat eine enorme Eigenverteilung und nutzt die Hohlräume als Depot. Also kein Problem. Ich möchte nochmal darauf hinweisen das Schimmel ohne Wasser nicht Leben kann. Austrocknen der Wand hilft daher bestens. Zu Innendämmung erspare ich mir weiteren Kommentar.

Herr Schröters, Ihr gejammer an meiner Person gehört nicht ins Forum. Substanz entscheidet, daran lassen Sie es fehlen.

Gruß Ralf.
Gruß Ralf
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 07.12.08


Herr Rupnow, über Ihren Substanzlosen Lügengeschichten zu Verkieselungsprodukten(bedauerlicherweise muß ich das so drastisch sagen) entgeht Ihnen die Substanz meiner Worte.

Also Ihre Verkaufstaktik des schlecht machens anderer Produkte ist ja hinlänglich bekannt.
Aber so tief zu sinken und schlicht Unwahrheiten über z.b. Verkieselungen zu verbreiten.
Ihnen müssen ja Ihre Verkaufszahlen schlaflose Nächte bereiten?!
Sollten diesen Unwahrheiten jedoch auf einem Mangel an Fachkenntnis her rühren würden mich obige Worte natürlich dauern. Allerdings sollten Sie sich dann nicht zu etwas Äußern von den Sie nichts Verstehen!

Was nun aber interessiert.
Zum einen Schreien Sie hier rum Ihr Öl würde 100 Jahre irgendetwas abdichten.
Zum zweiten bescheinigen Sie das die Viskosität höher als Wasser ist und sich das Zeug auch in nassen Wänden ohne Druck verteilt.
Jetzt teilen Sie uns mit das Sie damit sogar in der Lage sind Hohlräume zu verfüllen und nutzen diese als Depot. Würde es aber vorher aufgrund der hohen Viskosität nicht wieder aus der Wand herauslaufen?
Wenn nein, wieso nicht?

Ich nehm dann mal an dass das Depot in 100 Jahren, wie auch immer, bereit steht wenn Ihr Öl die ersten verschleißerscheinungen zeigt?
Hält ja na Ihrer Aussage schon seit 100 Jahren irgendwo, wo ist allerdings Ihr Geheimnis.
Richtig?

Sie sind Amysant Herr Rupnow.
Beginnen Sie sich doch langsam selbst zu Widersprechen.
Nur weiter so.

Grüße
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
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Bauwerksanierung-PAAS | | 07.12.08

@Schröters


Man Herr Schröters,

benehmen Sie sich doch hier bitte nicht immer wie ein schlechter verlierer. Haben Sie mal den Plumpaquatsch gelesen den Sie hier reinstellen? Was Sie immer mit dem Öl wollen und Ihre Verkieselung anpreisen wollen. Ich habe Ihnen im September genau erklärt was bei der Verkieselung passiert, ich setze es Ihnen gerne noch mal rein zum nachlesen. Es ist nicht interessant was ich schlecht rede sondern was die Chemie dazu sagt.

@Schröters Verkieselungen

---Forenreferenz-----------
@Schröters Verkieselungen -
... die Frage von Ihnen Herr Schröters ist unverständlich, es scheint aber noch andere zu geben die hier eine Lehrstunde benötigen weil die Ihren Beitrag toll finden. Wer sollte ernsthaft behaupten wollen, dass „Quarzbrücken“ (Quarzbrocken?) in 2-3 Jahren zerfallen? Es ist wohl allgemein bekannt, dass unser Quarzgestein -Kies, Sand usw.- hunderte von Millionen Jahre alt ist.
Es ist auch nicht erkennbar, was das mit dem „Zerfall von „Polymerbrücken“ vernetzter Polymere zu tun haben soll. Mir scheint, dass mit quasiwissenschaftlichen Argumenten komplizierte Zusammenhänge aufgezeigt werden sollten, die es gar nicht gibt.
Die Verkieselung ist nicht kompliziert, sondern im Gegenteil sehr simpel. Eine dünne Wasserglaslösung (5-10% Natron- oder Kali-Wasserglas in 90-95% Wasser) wird in die Poren und Hohlräume des Mauerwerks injiziert. Die stark alkalisch reagierende Alkalisilikat-Lösung ist chemisch derart instabil, dass sie bereits durch das CO2 der Luft allmählich zersetzt wird. Hierbei entsteht einerseits das entsprechende Alkalicarbonat (Natrium- oder Kalium-Carbonat) und andererseits Kieselsäure. Kieselsäure ist bei pH-Werten >3 sehr unbeständig und zerfällt in der vorliegenden alkalischen Umgebung unter intermolekularer Wasserabspaltung in SiO2 (Quarz). Die Quarzteilchen besitzen nach der Ausfällung zunächst Teilchengrößen zwischen 5 und 100 nm (Nanometer = 1/1000000 Millimeter) und binden daher das umgebende Wasser in den Wandporen zu einem wässrigen Pudding. Bei weiterem Kieselsäurezerfall wachsen die Teilchen durch Aggregation bzw. Assoziation zu größeren Teilchen zusammen, die wesentlich weniger Wasser binden können. Der „Pudding“ bricht daher allmählich zusammen.
Außerdem trocknet der Pudding allmählich, von oben beginnend, aus und schrumpft damit auf ca. 5% seines Anfangsvolumens. Die Poren sind dann wieder zu 95% offen!
Wenn man bedenkt, dass die Wand-Abdichtung durch Verkieselung nur auf einer Andickung des in der Wand befindlichen Wassers beruht, damit dieses nicht mehr ungehindert in der Wand aufsteigen kann, dann muss man feststellen, dass die Wand durch Verkieseln eigentlich nie trocken wird. Vorher ist sie nass durch aufsteigende Feuchtigkeit, deshalb verkieselt man. Danach ist die Wand nass, da die Verkieselung das Wasser in der Wand festhält (als Brei), bis dieser austrocknet. Anschließend ist die Wand dann wieder durch aufsteigende Feuchtigkeit nass.
Man hat also nicht viel fertiggebracht, bis auf die Tatsache, dass man in der Wand bauschädliche Salze (die Alkalicarbonate) erzeugt hat, die dort nicht hingehören, die man aber auch nicht mehr los wird. Sicher kann man so eine Verkieselungssperre haltbarer machen indem man zusätzlich hygroskopische Salze zusetzt die dann das Wasser fester binden, aber wollen wir eigentlich nicht diese Salze aus dem Mauerwerk raus haben?

Das soll es erstmal wieder gewesen sein Herr Schröters, habe im Augenblick leider wenig freie Zeit. Ich habe aber auch mal eine Frage an Sie, habe bei der letzten Messe mit einer netten Remmers Vertreterin gesprochen, die sagte mir das man große Probleme mit den Sulfaten im Mauerwerk hat, warum? Freue mich auf Ihre Antwort.

MfG, mehr ...
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Erinnern Sie sich?

Schönen zweiten Advent.
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 07.12.08


Herr Rupnow,
Sie haben ein Grundsätzliches Problem!
Sie haben schon vor sehr langer Zeit den Produktüberblick verloren. Wahrscheinlicher ist aber das Sie ihn noch nie hatten!

Sie würfeln in Ihrem Beitrag die Eigenschaften, bzw. Reaktionsverhalten von Kaliwasserglas, Polyacrylatgel, Polyuretangele und Kieselsäureester wild durcheinander!
Für Sie macht das sicher keinen Unterschied.
Für jemand der sich mit Abdichtungproblemen beschäftigt und Lösungen sucht aber schon!!

Ihr vorheriger Beitrag ist eine Wilde und völlig konfuse Ansammlung von Schlagworten die Sie sich offenbar in mühevoller Kleinarbeit bei Wikipedia zusamengesucht haben.

Naja immerhin bemühen Sie sich im Rahmen Ihrer bescheidenen Möglichkeiten. Falsch bleibt es dennoch.

Was halten Sie denn davon sich hier über Dinge zu äußern von dehnen Sie Kenntnis haben.
Beginnen könnten Sie damit das Sie dem geneigtem Leser das Wirkprinzip Ihres Produktes offenlegen.
Was Sie hier bisher hartnäckig verheimlichen.
Im weiteren könnten Sie mir meine obige Frage zum Depotverhalten Ihre Produktes beantworten.

viele Grüße
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
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Bauwerksanierung-PAAS | | 07.12.08

@ Porofin!


Aber lieber Herr Rupnow, wir wollen doch nur Ihr Wundermittel entschlüßeln!
Gehören die in Ihrem Zaubertrank verwendeten Polymere eigentlich zu der Gruppe der Polyolefine ( damit Polimerisat) ?

Gruß Ronny


anonymus | 07.12.08


Hallo Ronny, rufe im Werk an und Frage den Erfinder. unter www.porofin.de findest Du die Telefonnummer. Aber die Internetinformationen allein sind ausreichend.

Herr Schröters, wenn Sie nichts verstehen heißt das noch lange nicht das ich was durcheinanderwürfle. Alle Ihre "Fragen" sind in der Vergangenheit x-mal beantwortet worden. Lesen Sie die vergangenen Beiträge, da steht alles.

Ich sage es gerne nochmal, beweisen müssen wir uns im Tagesgeschäft am Kundenwunsch um in seinem Sinne die Probleme zu lösen. Der eine kann das besser als der andere, Sie nicht besser als ich, da Sie in vielen Dingen anscheinend große Defizite haben. Viel Spaß im Archiv.

Gruß Ralf
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
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Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 07.12.08


Hallo Melanie!
Ich Gaube die hier ausgeführten Glaubenskriege, verunsichern einen Laien eher, daher will ich mich auch dazu nicht näher äußern.
Nur ein Tip zum schnellen handeln:
Ich würde in den betroffenen Räumen Luftentfeuchter aufstellen, hab damit selbst eine ca. 50qm große, in einen Hang gebaute (Hobby)Garage trocken bekommen.
Und weil ich mir nicht von einer Trocknungsfirma ein teures, verdrecktes Mietungetüm in den Raum stellen wollte, habe ich mir einen "Comedes LTR 400 Luftentfeuchter" bei amazon (derzeit 175 Euro) gekauft.
Der ist klein, relativ leise und es ist erstaunlich, wieviel Wasser er aus der Luft zieht.

Natürlich ist das keine Lösung auf Dauer, aber bis du das Problem in den Griff bekommst, hilft dir das Gerät auf jeden Fall, Feuchtigkeit aus der Luft zu bekommen.
..... und nachher kannst Du das Gerät einfach wieder bei ebay verkaufen....

Schöne Grüße aus dem Sauerland
Mario Schulte
Bauen ist der Kampf des Menschen gegen das Wasser.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 08.12.08

Luftentfeuchter?


Hallo Melanie,

ein 20 Liter Gerät bekommt man bei Praktiker um die 150-160 €.

Aber wie der Mario schon sagt, dass löst das Problem nicht. Also erst das Problem lösen und dann den Luftentfeuchter.

Glaubenskriege, ja die nerven mich total, ich habe keinen Spass daran mich mit den Herrn zu duellieren. Aber ich habe es schon mal mit den Worten von Albert Einstein gesagt: Der liebe Gott läßt nicht mit sich handeln. Mehr will ich dazu erstmal nicht mitteilen.

Gruß Ralf
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
Mitglied der Fachwerk.de Community
Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 08.12.08


Schön geschrieben Herr Rupnow,
warum dann also der usinnige Eingangsvorschlag mit einer Hydrophobierungen die eigentliche Ursachen, den Kondensatausfall, zu kaschieren?

Ich lass da nämlich auch nicht mit mir Handeln.

gruß
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
Mitglied der Fachwerk.de Community
Bauwerksanierung-PAAS | | 08.12.08

@Schröters


befassen Sie sich lieber mit Ihren Defiziten. Lassen Sie mich mit Ihren Verkieselungsschnickschnack in Ruhe, Sie sind doch in der Gewährleistung, ohne Ihren Produktanbieter in die Pflicht nehmen zu können. Bei mir wäre es anders. Ich verarbeite aber auch kein bauwerksschädliches Zeugs, wie beschrieben und zum nachlesen oben.

Gruß Ralf
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
Mitglied der Fachwerk.de Community
Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 08.12.08


Herr Rupnow,
ich wollte doch lediglich meine obige Frage beantwortet wissen.

"Zum einen Schreiben Sie Ihr petrochemisches Produkt würde 100 Jahre irgendetwas abdichten.
Zum zweiten bescheinigen Sie das die Viskosität höher als Wasser ist und sich das Zeug auch in nassen Wänden ohne Druck verteilt.
Jetzt teilen Sie uns mit das Sie damit sogar in der Lage sind Hohlräume zu verfüllen und nutzen diese als Depot. Würde es aber vorher aufgrund der hohen Viskosität nicht wieder aus der Wand herauslaufen?
Wenn nein, wieso nicht?"

Sie haben ja nun über alles und jeden wild durcheinander etwas geschrieben.
Meine Frage blieb aber unbeantwortet.

viele grüße
Der Mensch hat freien Willen , das heißt, er kann einwilligen ins Notwendige.
Mitglied der Fachwerk.de Community
Bauwerksanierung-PAAS | | 08.12.08

Zerströters


WER LESEN KANN IST KLAR IM VORTEIL.

Sie bringen hier einiges durcheinander. Sie aber auf den richtigen Weg zu bringen scheint mir überaus sinnlos zu sein da Sie in der Vergangenheit die einfachsten Zusammenhänge nicht begriffen haben. Sie lesen einfach nicht richtig und stellen daher immer alles in Frage weil es nicht in Ihren Horizont passt. Machen Sie weiter auf niederen Niveau.

Sollten Sie aber mal einen klaren Tag erwischen schauen Sie hier rein: http://www.porofin.de/POROFIN_INFOMAPPE_PMD.PDF


MfG, Ralf
Der liebe Gott würfelt nicht. Albert Einstein
Mitglied der Fachwerk.de Community
Fachbetrieb Bauwerksabdichtung | | 08.12.08

Mich wundert nicht, dass das Niveau so niedrig ist.....


...geht es doch hier nicht darum jemanden zu helfen, sondern ausschließlich um Selbstdarstellung und Verkauf von Produkten.
Ob diese notwendig - verträglich und letztendlich helfen können ist dabei völlig verloren gegangen.
.
Ohne zu prüfen, ob die Saugfähigkeit des Baustoff gegeben ist, welcher Anteil Tauwasser oder auch Hygroskopizität ausmacht, werden Verfahren (mehr oder weniger gut) angepriesen.
Da kann doch nur Schmarrn herauskommen.
.
Macht Euch doch mal Gedanken zur eigentlichen Frage: wie soll es denn hinter einer Einbauküche warm werden?
Wie soll das Kondenswasser verhindert werden?
Usw.... aber, dies wäre besser vor Ort zu klären.
.
In vielen Küchen schaut es doch so aus, wenn keine Erwärmung stattfindet!
Alles gegen feuchte Wände und Keller
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 08.12.08

@ E. Bromm! Möbel von den Aussenwänden fern halten.( Antw. 3 Satz 4)


Gedanken in forum 106108.
Aber wenn die Ingenieurelite schreibt, ist der Handwerker Randgruppe.
Ansonsten einen hervoragenden Beitrag auch von mir.

Gruß Ronny


anonymus | 09.12.08

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