Dachdämmung - Erfahrung mit Zellulosedämmung

Dachdämmung - Erfahrung mit ZellulosedämmungAnbei die Innenseite meines Dachgiebels. Sorry für die schlechte Bildqualität, aber da ich nicht schwindelfrei bin, habe ich Probleme beim fotografieren.

Ich weiß, dass meine Frage vielleicht besonders blöd ist:
Da ich leider nicht in der Lage bin, zu schauen, was unter den Brettern ist (extremer Schwindel) i.S. von Dämmung, denke ich der Einfachheit halber den ganzen Bereich (am Boden und auf den Seiten) mit Zellulosedämmung vollblasen zu lassen.

Unter dem Holz ist entweder keine Dämmung oder wenn, nach Erfahrung im Haus, Glaswolle. Alte Glaswolle am Boden würde ich entfernen.

Meine konkrete Frage: Schadet es, wenn ich mit der Zellulose einfach drüberstreuen (Einblasen, Hinblasen) lasse?

Gibt es Fälle, wo von der Zellulose abzuraten ist? Der Bereich interessiert mich nicht, es ist im Winter nur ziemlich kalt da oben.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 04.08.16

Dachdämmung


Also für mich schaut das aus al ob auf den Sparren geschalt worden wäre. Da wird kein Hohlraum hinter sein.
Entscheident ist was auf der Schalung verlegt ist. Zellulosedämmung ist darauf angewiesen von innen aufgenommene Feuchtigkeit nach aussen abgeben zu können. Wenn auf der Schalung eine Bituminöse Schalungsbahn oder gar Blech angebracht ist wird es kritisch.
Dann muss Das Dach als sogenanntes Umkehrdach gedämmt werden. Auf der Innenseite sollte dann als Begrenzung der Dämmung eine Klimamembran angebracht werden die die eingedrungene Feuchtigkeit nach innen wieder zurück trocknen lässt.
Gruß
Simon
Wir dämmen Häuser. Von innen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
BüschenHolz | | 05.08.16

Dachdämmung


Danke! D.h. um es genau zu wissen, muss ich wohl oder übel irgendwie da rauf und ein kleines Löchlein freilegen. Vor allem, da Feuchtigkeit ein Thema in meinem Haus ist.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 08.08.16

Dachdämmung


moin ,
ich gehe mal davon aus , daß der Bodenraum nicht genutzt werden soll - so habe ich die Einlassung "der Bereich interessiert mich nicht" verstanden .
Dann muß halt gesschaut werden , ob es unter dem Belag der obersten Geschoßdecke einen Hohlraum gibt , der im besten Falle ausreichend hoch ist , die benötigte Dämmstärke aufzunehmen . Bei Zellulose-Einlasdämmung reicht es idR in der Mitte des Raumes einen Streifen Bretter aufzunehmen um die gesamte Breite dämmen zu können .
Ohne zureichenden Hohlraum kann oberseitig lose aufgedämmt werden oder eine neue Ebene mit aufgeständerten Hölzern und Rauhspundschalung erstellt werden , in die dann in ihrer ganzen Höhe Zellulosedämmstoff eingeblasen werden kann .
Auch ein Laufsteg ist machbar , für Wartungsarbeiten o
Schorsteinfeger pp .
Eine luftdichte Bodentreppe sollte auch mit drin sein !

besten Gruß
Jürgen Kube
FensterEcke Brüggemann + Kube ZiMMEREi
Mitglied der Fachwerk.de Community
Brüggemann + Kube ZiMMEREi | | 09.08.16

Zellulosedämmung-Bilder aus der Bilddatenbank: