Brandschutz für Flüchtlinge ?

In Zürich sollen Flüchtlinge in einer Messehalle untergebracht werden.

Zuerst waren UNHCR / Ikea Shelter aus Kunststoff geplant, schon aufgebaut:

http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/Wird-das-Asyl-Doerfli-mit-Holz-Spanplatten-gebaut--10285201

Brandtest (Bild 5) war ernüchternd. Jetzt werden Hütten aus OSB aufgestellt.

http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/12-Stunden-zimmern-statt-Betriebsferien-19985803

Dürfte auch prächtig brennen. Aber wenigstens etwas sauberer.

Da hätte ich eher an Holzständer mit Gipsfaserplatten und Steinwolldämmung gedacht - da hätten die Flüchtlinge selber anpacken können. Das Material wäre imnmer noch günstiger gewesen als die OSB Hütten vom Holzbauer.

Die gleiche Feuerpolizei machte mir Zoff wegen einer nicht angebrachten VKF Plakette an einer Brandschutztüre (die für neue Bauprojekte nicht einmal mehr verlangt wäre)... Quod licet Iovis, not licet bovis.
Ich habe einen einfachen Geschmack - ich bin mit dem möglichen zufrieden. (frei nach Oscar Wilde)
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 24.12.15

Brandschutz


Hallo Yogumon,
ich habe vor ein paar Monaten ein Konzept für Flüchtlingsunterkünfte, zugeschnitten auf jeweils 4 Personen, entwickelt. Die Grundideen dahinter sind:
Brandsicherheit gegen Molotovcoctails,
normale Wohnfunktion für wenig Geld,
schneller Aufbau.
Die gesamte Konstruktion besteht komplett aus nicht brennbaren Materialien.
Leider hat sich hier dafür niemand interessiert, es werden lieber für ein paar Millionen pro Jahr Hotels angemietet. So hat man das Problem der Unterbringung vom Hals und ein paar Spezies werden sehr schnell sehr reich.
Ich stelle das Konzept bei Interesse gern zur Verfügung.
Eine Werkplanung dafür kann innerhalb einer Woche erstellt werden.
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 24.12.15

Wärend


der Deutsche und Österreichische Häuslebauer von und mit den Bauvorschriften erschlagen wird, setzt man für unsere unkontrollierten und unkontrollierbaren Scheinasylanten alle Bau- und Brandschutzvorschriften außer Kraft.....
Da werden Zeltstädte gebaut, Turnhallen ohne Limit mit Meschen vollgestopft, Container zu Wohnanlagen aufgestapelt.

Aber dem Häuslebauer muß sogar die Dachfarbe und das Dachmaterial vorgeschrieben werden......

Hoffendlich crasht dieses System bald...
Wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man `nen Arbeitskreis
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 24.12.15

Sehr geehrter Herr Kapitzke


An ihrem urdeutschen Namen erkennbar könnten auch sie scheinen. Ich denke derartige Propaganda hat in diesem Forum nichts verloren.

Mit freundlichen Grüßen
Ein Fachwerkhaus ist romantisch und hat große Vorteile. Die Raumaufteilung ist nicht vernünftig
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 25.12.15

@Historia


Danke.
Alles unter Dach und Fach
Mitglied der Fachwerk.de Community
Fachwerk.de | | 25.12.15

Auch @ Historia


Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Volle Zustimmung zu Deinem Kommentar!
Wenn ich solche Kommentare wie diesmal von Herrn Kapitzke lese, fällt mir immer das Zitat von Max Liebermann ein.
Geht nicht gibt's nicht!
Mitglied der Fachwerk.de Community
ESZTERMANN HAUSTECHNIK – Energieberater | | 25.12.15

Wohlmeinende Bürokratie...


Was ich an der Geschichte vor allem traurig finde, ist dass die Flüchtlinge selber bei dieser Lösung keine eigene Leistung einbringen können, und so weiter zu einer Last der Sozialhilfe getrimmt werden.
Ich habe einen einfachen Geschmack - ich bin mit dem möglichen zufrieden. (frei nach Oscar Wilde)
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 25.12.15

an Historia


mal ein ganz dickes Dankeschön.
greets Flakes..
mehr Bäume Pflanzen als Bäume Fällen
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 25.12.15

Flüchtlingsunterkünfte erstellen?


Vielleicht könnten hier die Ideen dazu veröffentlicht werden?
In Österreich wurden auch vor einigen Wochen für Millionen € fertige Metallhütten gekauft-ohne Ausschreibung.

In Kärnten kamen danach von der hiesigen Holzindustrie Anregungen, so etwas aus Holz zu bauen.

Ich frage mich auch warum Flüchtlingen die Möglichkeit verwehrt wird, ihr eigenen Behausungen zu bauen.

Auf Zypern kamen schon lange vor den Kriegen sehr viele Bauarbeiter aus Syrien- warum sollten die nicht für ihre eigenen Wohnungen tätig sein dürfen, was zudem noch Geld einsparen und finanzielle Ressourcen für Sprachkurse, Schulen etc freisetzen würde?

Solche selbstbaugeeigneten Baukonzepte wären je generell für Katastropheneinsätze geeignet aber auch für Menschen, die sich im Normalfall keine eigenen Häuser leisten können- also eigentlich generell und unabhängig von Krisen eine sinnvolle Idee.

Ich würde eher Holzsysteme bevorzugen- zum besseren Brandschutz ggf mit zementgebundenen Platten verkleidet.

Kennt hier jemand die offiziellen Anforderungen an solche Behausungen?
Ich wäre an einer Mitarbeit interessiert-
vielleicht ließen sich einige Mustergebäude errichten wenn jeder etwas Geld spendet?

Andreas Teich

schon publik...


In der aktuellen Ausgabe (5/15) der Zeitschrift Holzbau - die neue Quadriga hat es einen ausführlichen Artikel über temporäre Holzbauten. Uebrigens auch mit zementgebundenen Platten aussen.

Für den Innenbereich würde ich mit einer Abbundanlage die Holzständer (z.B. 5 x 8) ablängen, Nuten in die Schwellen Fräsen und vorbohren damit man das ganze Ikea-mässig zusammenschrauben kann. Im Hohlraum Trennwandplatten aus Steinwolle, und mit Gipsfaserplatten beplanken. Für die Decke 5 x 12 Sparren seitlich einhängen, ebenfalls Gipsfaser oder Sperrholz drauf. Rollputz auf die Wände und man hat eine Unterkunft die um Klassen besser ist als die OSB Hütten.

Wichtig ist dass man den Materialraster einhält - also z.B. 62.5 cm - und damit Verschnitt und Zeitaufwand minimiert. Wenn möglich so dass man das ganze wieder in Wandelemente aufteilen und woanders montieren kann.
Ich habe einen einfachen Geschmack - ich bin mit dem möglichen zufrieden. (frei nach Oscar Wilde)
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 29.12.15