Fachwerk.de - Verwitterte Balken auf der Wetterseite
Jörg Wendling | 01.04.08
Fachwerkbewitterung
Sichtfachwerk sollte nicht schlagregenbelastet werden.
Wenn solche Verwitterungsspuren auftreten, stimmt etwas nicht.
Wie alt ist denn das Fachwerk bzw. wann war die letzte Sanierung?
Was auf keinen Fall geht sind irgendwelche Spachtelmassen. Sie würden den Verfall des Holzes nur beschleunigen.
Viele Grüße
Sichtfachwerk sollte nicht schlagregenbelastet werden.
Wenn solche Verwitterungsspuren auftreten, stimmt etwas nicht.
Wie alt ist denn das Fachwerk bzw. wann war die letzte Sanierung?
Was auf keinen Fall geht sind irgendwelche Spachtelmassen. Sie würden den Verfall des Holzes nur beschleunigen.
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 01.04.08
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 01.04.08
Verwitterte Balken auf der Wetterseite
Es handelt sich um eine 100 Jahre alte Scheune, die Westseite (Regenseite)besteht aus Sichtfachwerk.
Wie kann ich die Balken denn erhalten?
Jörg Wendling | 01.04.08
Es handelt sich um eine 100 Jahre alte Scheune, die Westseite (Regenseite)besteht aus Sichtfachwerk.
Wie kann ich die Balken denn erhalten?
Jörg Wendling | 01.04.08
Sichtfachwerk
Am besten Sie verkleiden die Wetterseite mit einer hinterlüfteten Vorhangfassade.
Viele Grüße
Am besten Sie verkleiden die Wetterseite mit einer hinterlüfteten Vorhangfassade.
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 02.04.08
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verwitterte Fassade
Ist das nicht ein bißchen teuer? Es ist schließlich eine Scheune. Klar ist die erhaltenswert, deswegen bin ich ja auch im Forum, aber es kann nicht so viel Kosten wie die Sanierung einer Hausfassade. (Mir fehlt da das nötige Kleingeld)
Jörg Wendling | 02.04.08
Ist das nicht ein bißchen teuer? Es ist schließlich eine Scheune. Klar ist die erhaltenswert, deswegen bin ich ja auch im Forum, aber es kann nicht so viel Kosten wie die Sanierung einer Hausfassade. (Mir fehlt da das nötige Kleingeld)
Jörg Wendling | 02.04.08
Sichtfachwerk
So ist das nun mal mit der Lebensdauer von Gebäuden.
Eine Scheune ist eben nur für 80 bis 100 Jahre ausgelegt.
Entweder richtig oder gar nicht sanieren!
Ein bisschen Farbe und Spachtelmasse draufschmieren funktioniert nicht und ist auch nicht viel billiger.
Sichtfachwerk ist nun mal nicht für Schlagregenbelastung geeignet.
Viele Grüße
So ist das nun mal mit der Lebensdauer von Gebäuden.
Eine Scheune ist eben nur für 80 bis 100 Jahre ausgelegt.
Entweder richtig oder gar nicht sanieren!
Ein bisschen Farbe und Spachtelmasse draufschmieren funktioniert nicht und ist auch nicht viel billiger.
Sichtfachwerk ist nun mal nicht für Schlagregenbelastung geeignet.
Viele Grüße
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Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 02.04.08
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Wenn der Aufwand für die Vollverbretterung schreckt:
Fachwerk mit Bohlen in Holzbreite "verbohlen", also vernageln.
Ich halte das für ehrlich und umweltfreundlich.
Es gibt noch die Methode, ganz tiefe Risse mit Ligninzerstörung - einige cm tief -mit Kalk zu verspachteln und das ganze zu teeren (pfui Teufel), ist
aber historisch belegt und hält bis 2008.
Die "Sparverbohlung" dürfte für die nächsten 150 Jahre ausreichend sein, dann macht man einfach eine neue drauf.
Grüße vom Niederrhein
Neue Nutzungen für alte Gebäude
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Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 02.04.08
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Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 02.04.08
Wenn ich es richtig verstehe...
...Dietmar,meinst du die Fachwerkbalken "aufbohlen"?
Müssten dann nicht aber auch die dadurch entstehenden "Gefache" zumindestens auf Bohlenstärke ausgefüllt werden? (Womit auch immer).
Davon ausgehend, dass die Gefache momentan balkenbündig verputzt oder ausgemauert sind, würden durch die "Sparverbohlung" doch überstehende Kanten entstehen, auf denen das Wasser stehen bleibt oder gar dahinter rinnt.
Ich denke wenn dann noch die Ausfachungen entsprechend angepasst werden müssen, könnte man gleich eine hinterlüftete Holzverschalung anbringen. Der Aufwand ist sicher kaum höher.
Oder habe ich da was falsch verstanden?
Grüße
Martin
...Dietmar,meinst du die Fachwerkbalken "aufbohlen"?
Müssten dann nicht aber auch die dadurch entstehenden "Gefache" zumindestens auf Bohlenstärke ausgefüllt werden? (Womit auch immer).
Davon ausgehend, dass die Gefache momentan balkenbündig verputzt oder ausgemauert sind, würden durch die "Sparverbohlung" doch überstehende Kanten entstehen, auf denen das Wasser stehen bleibt oder gar dahinter rinnt.
Ich denke wenn dann noch die Ausfachungen entsprechend angepasst werden müssen, könnte man gleich eine hinterlüftete Holzverschalung anbringen. Der Aufwand ist sicher kaum höher.
Oder habe ich da was falsch verstanden?
Grüße
Martin
Fachwerk ist Lebensqualität (nicht immer, aber oft)
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Martin Wittwar, Dipl. Ing. (FH) | 02.04.08
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