Fachwerk.de - Lehmschicht um den Balken der Balken
Danke für die Hilfe!
Andrea Zieseniß | 03.08.03
Verputzte Balken
Hallo Frau Zieseniß,
Die Balken wurden früher zur optischen Aufwertung mit Lehm verputzt. d.h. Sie Schaden den Balken nicht wenn sie den Lehm entfernen. Es ist aber wahrscheinlich, dass die Balken nicht 1a aussehen
mit dem Verputz wurden Fehlstellen, Unebenheiten usw. ausgeglichen. Also, lieber nochmal überlegen ob der Putz wirklich runter soll.
Viele Grüße vom Edersee
Hallo Frau Zieseniß,
Die Balken wurden früher zur optischen Aufwertung mit Lehm verputzt. d.h. Sie Schaden den Balken nicht wenn sie den Lehm entfernen. Es ist aber wahrscheinlich, dass die Balken nicht 1a aussehen
mit dem Verputz wurden Fehlstellen, Unebenheiten usw. ausgeglichen. Also, lieber nochmal überlegen ob der Putz wirklich runter soll.
Viele Grüße vom Edersee
Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen: Bauen mit Naturbaustoffen
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Lehmbau & Sanierung | Lehmbau & Sanierung - Mathias Josef | 03.08.03
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Lehmbau & Sanierung | Lehmbau & Sanierung - Mathias Josef | 03.08.03
Hallo Frau Zieseniß, wir haben unsere Zugbalken auch freigelegt. Bei einem haben wir Kernfäule festgestellt und der Zimmermann hat einen Teil ausgetauscht. Die anderen beiden waren TipTop und seeehr schön :-). Grüße Annette
anonymus | 04.08.03
Verpuzte Balken
Die Balken wurden seinerzeit mit Stroh ummantelt an denen der Lehm angeworfen und dann glattgezogen wurde. Ebenso wurden die Decken behandelt. Die Optik war den Bewohnern mehr oder weniger egal. Geht man von der Zeit aus, so stand in jedem Zimmer ein Ofen, über zum Teil mehrfach zusammengesetzte Ofenrohre erfolgte der Anschluß an den oftmals nur einmal vorhandenen Schornstein.
Allein der Brandschutz verlangte, daß dem Feuer die Nahrung verwehrt wurde. Auch örtliche Bauvorschriften legten die Lehmverkleidung von Holzbauteilen fest, ebenso daß dem Feuer der Weg zum Dachraum verwehrt wurde um auf Nachbarhäuser übergreifen zu können.
Die Balken wurden seinerzeit mit Stroh ummantelt an denen der Lehm angeworfen und dann glattgezogen wurde. Ebenso wurden die Decken behandelt. Die Optik war den Bewohnern mehr oder weniger egal. Geht man von der Zeit aus, so stand in jedem Zimmer ein Ofen, über zum Teil mehrfach zusammengesetzte Ofenrohre erfolgte der Anschluß an den oftmals nur einmal vorhandenen Schornstein.
Allein der Brandschutz verlangte, daß dem Feuer die Nahrung verwehrt wurde. Auch örtliche Bauvorschriften legten die Lehmverkleidung von Holzbauteilen fest, ebenso daß dem Feuer der Weg zum Dachraum verwehrt wurde um auf Nachbarhäuser übergreifen zu können.
"Aus der Zusammenarbeit der Vielen wächst der Wissenstand" Aristoteles
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Siegfried Kurze | 04.08.03
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Siegfried Kurze | 04.08.03