Fachwerkhaus für ein Laie????

Hallo!
Brauchen dringend Hilfe, da wir ein günstiges Fachwerkhaus Kaufen wollen(also ein Fachmann zur Hilfe zu beziehen lohnt sich nicht)Fenster, Dacheindeckung, Haustür sind neu.
Die Wände sind teilweise aus Lehmgeflecht.
Was muss ich beachten bzw. was kann ich selb erkennen?
DANKE
schaffe ich es auch???
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.02.12


Ihr braucht dringend Hilfe, aber einen Fachmann hinzuzuziehen lohnt sich nicht?

Wenn das so ist, warum fragst Du hier und nicht beim Frisör?

bei allem Respekt, das ist Unfug.

Wenn die Frage so gestellt wird kann man nur antworten: sieh zu dass nix kaputt ist, dass es möglichst wenig kostet es ggf. zu reparieren und das es lange hält.

Je billiger das Haus ist, um so größer ist doch im allgemeinen der Invetitionsbedarf.

Lies Dich einfach hier im Forum schlau, wenn Du konkrete Fragen hast, stelle sie.

Wenn Du keine Anhnung hast, wie deine Wunschimmobilie denn so zu bewerten ist, woher soll das jemand anderes wissen. Die Information ist jedenfalls = 0!

Gegen das Geld, dass man ggf. in den Sand setzt sind die Kosten für einen Gutachter peanuts.

Viel erfolg

wüscht

Götz
es gibt viel zu tun, fangt schon mal an
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.02.12

Danke


sorry, dass ich mich so unklar ausdrücke...
ich habe versucht hier im forum mir etwas klarheit zu verschaffen,da aber so viele Fachausdrücke für mich vollkommen unverständlich sind ;( ,habe nicht wirklich alles verstanden;(((
Also die dringendsten Fragen wären:
wie sehe ich ob die Balken noch i.O. sind?
kann man drinnen tapezieren?
Was macht man an der Fassade?

Danke ;&
schaffe ich es auch???
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.02.12

Ganz falscher Ansatz


Mit dieser Eröffnung kommen Sie nicht weit. Wie Herr Gehlerding bereits anmerkte: Wenn Sie keine Ahnung von der Materie "Fachwerkhaus" haben´, brauchen Sie einen Sachverständigen/Gutachter, der Sie berät. Und dafür zahlen Sie einen angemessenen Betrag, um dessen Leistung / Erfahrung / Wissen zu honorieren.

Billiger wird´s nur, wenn Sie sich einen Meter Fachliteratur durchlesen und dann alle Fehler selber machen. Das übt am meisten.

Die Haltung vieler Fachwerker ist: Ich habe keine Ahnung, kaufe mir aber trotzdem den kompliziertesten Altbau, den man sich vorstellen kann, habe eigentlich auch gar kein Geld, um das alles richtig zu sanieren, fange aber trotzdém mal an und wenn ich nicht mehr weiter weiß, stelle ich eine kostenlose Frage in´s Forum...

Wie gesagt: ganz falscher Ansatz!
... den Dingen auf den Grund gehen ...
Mitglied der Fachwerk.de Community
pickartz architektur | | 10.02.12

Ich wollte ja nicht unken, aber


wenn man als Laie von außen sehen könnte, ob die Balken gut sind, wär's ja nicht so schwierig.

manchmal können's die Fachleute auch nicht, dann muss man anbohren oder -sägen.

Tapezieren kann man, aber meistens ist es schädlich.
Kommt halt 'drauf an wo.

An der Fassade macht man das was nötig ist....Was ist es denn überhaupt für eine Fassade und warum muss / will man etwas machen?


Was aber noch viel schwieriger ist, ist es zu entscheiden, was man zu welchem Zeitpunkt machen kann oder muss, damit die Bude nicht verfällt. Das kann man nicht wenn man keine Ahnung hat.
Wenn man erst mal bis zur finanzellen Schmerzgrenze verputzt, tapeziert und streicht und dann feststellt, dass nach 5 Jahren Schimmel, Senkungsrisse, Schwamm etc gefunden wird ist man pleite und das Haus ist weg. Das ist der GAU.

Ich sag's mal ganz offen: Wenn das Geld für einen Gutachter / Planer / oder welchen anderen sachkundigen Profi auch sonst nicht reicht, dann ist das nichts für euch.
So ein Prokjet ist oft teurer als ein Neubau, außer man hat soviel Sachkenntnis und auch Zeit, dass man sehr viel selbst machen kann.
es gibt viel zu tun, fangt schon mal an
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.02.12

ist ein Forum nicht dafür da, um Fragen zu stellen?


hier noch ein Bild.vielleicht mag es jemand sich ein bischen Zeit zu nehmen und meine Fragen zu beantworten,wäre sehr dankbar.
schaffe ich es auch???
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 10.02.12

So wie es aussieht,


Giebel und das darunter liegende FW verputzt - man könnte meinen, es gab etwas zu verstecken.

Also unbedingt einen Fachmann zu Rate ziehen.

Viele Grüße
Alles ist erhaltenswert
Mitglied der Fachwerk.de Community
Zimmerei Schobig | | 11.02.12

Erst mal viel lesen…


… und sich nicht von ein paar vorlauten Schreihälsen verrückt machen lassen.

Die größten Fehler werden gemacht, wenn es schnell gehen muss. Also, nichts überstürzen, erst mal gründlich einlesen.

Ein Meter Fachliteratur muss es trotzdem nicht sein (ein paar empfehlenswerte Fachbücher sollte man trotzdem gelesen und nachschlagebereit liegen haben). Hier im Forum gibt es mehr als genug Erfahrungsberichte und Ratschläge, hier ist es nur wichtig zu lernen, zwischen den Zeilen zu lesen, wenn die Fachleute sich mal wieder nicht einig werden.

Gute Hilfe, vor allem ohne kommerzielle Hinterinteressen, bekommst Du auch über die IG Bauernhaus. Über die lokalen Außenstellen kannst Du auch Fachkundige Mitglieder vermittelt bekommen, die Dir bei erster Begehung und Bewertung der Immobilie helfen.
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.02.12

Vorlaute Schreihälse...


sagt der Herr Oberlehrer.Lustich!

Nata ganz ehrlich ,so wie sie hier fragen haben sie keine Ahnung von dem was auf sie zu kommen kann.
Diese Ahnung wird ihnen auch kein Forum vermitteln können,vielleicht der Herr Bisping....
Hinter dieser tollen Fassade kann sich alles verstecken,Fenster und Türen sind ein Graus,für mich sieht das ganze einfach nach schön saniert aus.
Begehen sie das Haus mit einem Sachverständigen oder lassen besser die Finger davon.
Vorallem was ist da noch ein Fachwerkhaus?

Grüße Martin


anonymus | 11.02.12

wie war das....


...mit den "Schreihälsen"? ;-)

Was bitte haben "grausig" aussehende Fenster und Türen mit der Substanz eines Hauses zu tun?
Ich behaupte mal nichts! Das einzige was daraus folgt, ist die Tatsache, dass der Interessent die Kosten für die Erneuerung in seine Planung einbeziehen muß.

Übrigens Martin, vollverputzte Fachwerkhäuser sind regional durchaus üblich. Fachwerk ist nicht gleichbedeutend mit "fachwerksichtig".

Und ob der vielzitierte Fachmann zunächst mehr sagen kann als "da kann alles drunter sein" wage ich ebenfalls zu bezweifeln.

Ohne partieller Öffnung des Putzes und der Innenwand wird sich da keine seriöse Aussage über den Zustand machen lassen.

Und ob damit der Verkäufer einverstanden ist, steht auf einem anderen Blatt, gelle?


anonymus | 11.02.12

@Martin


Recht haste,Aufgrund des Bildes und der Infos ist meine Aussage nur Vermutung und Spekulation.

Der Verputz sieht mir nach WDVS aus,weil die Fassade übern Sockel ragt ,Vermutung! Die Fenster und Türen passen für mich nicht in eine Fachgerechte Sanierung,Spekulation!

Was soll ich den sagen ,kauf die Hütte,du wirst das schon hinbekommen ,weil ich das auch hinbekommen habe?

Grüße Martin

Ps,ich bin der letzte der glaubt man könnt es auch nicht selber machen!


anonymus | 11.02.12


hattest Du nicht geschrieben:

Fenster, Dacheindeckung, Haustür sind neu.

Den Eindruck hat man auf dem Bild gar nicht.

Fragen, die ich als aller erstes hätte:

Normalerweise laufen die Fachwerkstiele senkrecht von oben nach unten (oder umkekehrt?) und die Fenster sind zwischen die Stiele gbaut. Das passt doch hier gar nicht. Lediglich an den drei sichtbaren Knaggen( das sind die vorspringenden Teile zwischen OG und DG) könnten noch intakte Stiele sein. (wo sind eigentlich die anderen Knaggen?)
Könnte aber auch sein, dass das EG gar kein Fachwerk ist.
Die Fensterlaibungen sind unten jedenfalls viel tiefer, d.h. die Wand ist dort wesentlich dicker als im OG.

Was ist eigentlich noch original?

Was ist das für ein komischer Absatz links?

Wie sieht denn die Fassade zum Nebenhaus aus? Die dürfte schwer bis unmöglich zu renovieren sein. Außerdem ist's eine Grenzbebauung. Da kann man nicht einfach machen was man will.

Wie die Vorredner bin auch ich der Ansicht, dass dieser Verputz ein Problem ist. Erstens weiß man nicht was darunter ist und zweitens hat der ja jetzt schon überall Schäden (soweit auf dem kleinen Bild erkennbar ist),unterhalb des EG Fesnters ist er wohl auch schon erneuert, der Sockel schein an dieser Stelle feucht zu sein.

Zum Thema Tapeten: Ich denke, man ist sich hier einig, dass eine Fachwerkwand ein Gebilde ist, dass man nicht dauerhaft gegen Feuchtigkeit von innen (Kondensat) oder außen (Wetter) schützen kann.
Daher ist es unbedingt notwendig, die Möglichkeit der Rück Trocknung so gut wie möglich zu erhalten, v.a. mit diffusionsoffenen Werkstoffen (Stichwort Lehmputz) oder / und geeigneten Heizungskonzepten.
eine Tapete sperrt die Wand nach innen ab, d.h. man nimmt ihr schon einmal die Hälfte der Verdunstungsfläche. Die Folge ist, dass die Wand feucht bleibt und die organischen Anteile (Fachwerk, aber auch der Tapetenkleister) schimmeln.
Selbst eine falsche Wandfarbe kann schwere Schäden anrichten.
Dieses alles hängt aber auch natürlich davon ab, was man wiklich für eine Wand vor sich hat, ob sie innen oder außen ist, was das für ein Raum ist, wie er beheizt wird......

Keller: was sollte man damit anderes machen, als ihn nutzen?
wieso ist der aus dem Mittelalter, das übrige Gebäude macht prima vista nicht den Eindruck so alt zu sein.

Bevor ich dieses Haus Kaufen würde, auch wenn es nur 1€ kostet, würde ich unbedingt ein schriftliches Sachverständigen Gutachten einholen.
Wenn das Ersparte für die ersten Sanierungskosten draufgegangen ist und dann z.B. eine neue Heizung, eine Schwamm Sanierung oder andere Gräßlichkeiten fällig sind, prost Mahlzeit.

Das mit dem einen Euro meine ich übrigens ernst. Auf diesem Foto wirkt das Haus so, dass wegen der zu erwartenden Sanierungskosten (sicher jenseits von 1000€ / qm) der Restwert des Hauses mehr als aufgebraucht ist.

Aber es gilt nach wie vor: Rat kann man nur erwarten, wenn man Informationen bietet. Dieses Foto reicht hierfür bei weitem nicht aus.

Gruß
es gibt viel zu tun, fangt schon mal an
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.02.12

@Götz


...ich würde von der Einbaulage der Fenster nicht unbedingt auf den "Verlauf" der Ständer schließen. Beziehungsweise ist es nicht zwingend, dass die Ständer gänzlich auf der gesamten Fassadenhöhe die selbe Flucht haben.

[pubimg 4881]

Ist bei meiner Hütte (ca. von 1750) nicht anders. Siehe zweites Obergeschoß.

Könnte also auch bei dem Haus um das es hier geht durchaus möglich sein, dass im Ständerverlauf ein Versatz vorhanden ist.

Aber was solls. Alles nur Spekulation. Immerhin aber "Denkansätze" für die Fragestellerin.

Immerhin sind die Wände ja teilweise aus "Lehmgeflecht". Alte Bausubstanz ist also noch vorhanden, was ja hoffen lässt.

Gruß
Martin

Nachtrag: Auch verstehe ich die "Tapetendiskussion" nicht so ganz.
Bei der Renovierung meiner Räume kamen durchaus Tapeten zu Tage die sicher 150 Jahre oder älter waren. Und das auf Lehmverputz (hält ja angeblich nicht) Das Haus hat´s trotzdem überstanden.


anonymus | 11.02.12

@Martin


was für ein nettes Häuschen!

Das mit den Fensterfluchten war auch nicht so gemeint, das das nun in Stein gemeißelt ist. Man müsste blos mal nachsehen (lassen).
Und das mit dem WDVS ist auch keine schlechte Idee. Viellecht wurde damit nur im EG der Rücksprung gegenüber der ersten Etage aufgefüllt.
Was man aber auch mal sagen muss ist, dass so ein Haus ja nicht nur aus Fassade und Dach besteht, wie es drinnen aussieht, hat bisher wohl niemend gesehen. Da kann man auch so manchen Euro versenken.

Das mit der Tapete stimmt auch, allerdings war bei uns überall dort, wo an den Außenwänden 'moderne' Tapete angebracht war, auch das Holz besonders schlecht (ob's daran gelegen hat, wer weiß?)
Die historische Tapete auf dem Bild (Rest hinter einem Türrahmen) war jedenfalls nicht schuld und hat auch gehalten.

Gruß Götz
es gibt viel zu tun, fangt schon mal an
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.02.12

@Götz


...Richtig! Man muß mal nachsehen (lassen) ;-)
Und einen morschen Balken von einem gesunden zu unterscheiden, ggf. mit entsprechenden Mitteln, traue ich tatsächlich jedem Laien zu.

Den Menschen zeichnet ja unter anderm aus, das er lernfähig ist.

Die größten Fachwerkschäden bei mir gab´s übrigens dort, wo von innen Verkleidung mit Dämmwolle verbaut war.

[pubimg 13319]

Hinter dem Lehmbewurf auf dem Bild innen verbarg sich noch Glaswolle und Panele.

(Außen)-Wände mit reinem Fachwerk/Lehmaufbau waren dagegen Schadensfrei, auch mit Tapete.

Das Thema würde ich also nicht ganz so hoch hängen ;-)

Zu mindestens was Tapeten aus Papier anbelangt. Bei modernem Zeugs (Vinyl o.ä.) würde ich auch nicht meine Hand ins Feuer legen.

Grüße
Martin


anonymus | 11.02.12


Wenn so ein Balken frei legt, klar dann kann das Jeder.

Aber Unterputz in einem Haus, dass einem noch nicht gehört und dann in der Euphorie, wenn man nun endlich sein Schmuckstück gefunden hat?

Bei dem später ausgesägten Balken auf dem Bild habe ich als Anfänger + Laie auch gedacht: was soll da schon dran sein?

Nachdem innen die Vorsatzschale (Luftspalt und incl. Vinyltapete) ab war: siehe nächstes Bild im Querschnitt.
es gibt viel zu tun, fangt schon mal an
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.02.12


so war's dann einmal rum.

Vielleicht ist nata aber schon mit solchen Bespielen geholfen.
es gibt viel zu tun, fangt schon mal an
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.02.12

Oder so....


Ich hab gewusst das ,das Fachwerk so aussehen wird.

Wie muss einem dann die Kinnlade runterfallen,wenn man mit sowas nicht rechnet...


anonymus | 11.02.12

Fachwerkhaus kaufen :


Ihr werdet ohne fachliche Hilfe nicht auskommen .
Bitte doch einen erfahrenen Planer oder Holzbauer aus Eurer Nähe dazu .
Das kommt selbst bei intensiver Beratung günstiger als ohne Kenntnisse in ein unkalkuliertes Abenteuer zu stürzen .
Versucht vielleicht hier in der community eine Umfeldsuche ,
sonst geben u.U. benachbarte Mitlgieder einen brauchbaren Hinweis auf versierte "Mitgucker" .
Gruß aus Minden
Jürgen Kube
FensterEcke Brüggemann + Kube Zimmerei
www.fensterecke-minden.de
FensterEcke Brüggemann + Kube ZiMMEREi
Mitglied der Fachwerk.de Community
Brüggemann + Kube ZiMMEREi | | 11.02.12

oder so


Dieses Fachwerkhaus wurde vor vier Jahren komplett"saniert"
Sockel mit Polygonalplatten beklebt,komplette Fassade in WDVS eingepackt.
Sieht auf den ersten Laienblick gut aus....Gefache wurden mit Porenstein und Schaum ausgemauert,Dach gedämmt,beschädigtes Fachwerk wurde nicht ersetzt,neue Kunststoffenster ,alles wurde einfach schön zugepackt,weder von Aussen oder Innen ist irgendein Schadensbild erkennbar.

Alles in allem nur Kosmetik.


anonymus | 11.02.12

Soviel Geld...


... will Nata ja gar nicht verbraten.

Mit Ferndiagnose geht da wenig. Wie siehts denn mit der Denkmalliste aus?

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de
lehm lassn und lehm - Naturfarben und Baubiologie
Mitglied der Fachwerk.de Community
Natural Naturfarben Shop | | 11.02.12

Hallo Nata!


Irre ich mich oder steht das Haus in Bad Wimpfen "Im Tal"??
Liebe grüße in meine Heimat ;-)

Patrick Bormann
Finde heraus, was Du NICHT kannst-und lass es!
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.02.12

haben es heut angeschaut.


ja es ist in B.W. :)
in einem Zimmer wurden die Decke und ein Wand frei gelegt, so dass man die Balken sehen kann-so wie ich es gesehen habe,die Balken sind gut.(kann ich die dann ganz easy mit gipskartonplatten verkleiden?)
es seiht wirklich nach viel arbeit aus...
schaffe ich es auch???
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.02.12

ich hoffe...


...das mit dem Gipskarton ist scherzhaft gemeint.

Wenn nicht, frage ich mich warum du überhaupt den Zustand des Hauses einschätzen willst, wenn´s dann gleich mit GK weitergehen soll.
Auch wenn man keine Ahnung hat, sollte man lesen können.

Benutz mal die Suchfunktion hier und lies ein wenig zum Thema Fachwerk und Gipskarton.

Nur so´n kleiner Tip.


anonymus | 12.02.12

Moin Nata,


da du jetzt mit eigenen Augen gesehen hast, dass da viel Arbeit auf euch wartet, hilft vielleicht ein Zimmermann aus'm Ort und ein Taschenrechner weiter:

Zimmermann um eine vor Ort-Beratung und Kostenschätzung bitten, das sollte nicht mehr als 100€ kosten.

Und dann mal ausrechnen, was euch die Hütte im ausgebauten Zustand pro qm wohnfläche kostet - im Vergleich zu anderen Objekten, wo ihr direkt einziehen könnt.

An Fachwerk an sich habt ihr ja scheint's kein Interesse, das Haus ist ziemlich sicher kein "Schnäppchen", Ausbaukosten bis 1500€/qm sind hier im Forum öfter zu finden......also überlegt euch genau, ob's wirklich zu euch und euren Bedürfnissen passt.

Viel Erfolg, Boris
Wer viel fragt, kriegt viel Antworten....
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 12.02.12

Geschenkter Gaul


Hier gibt es alle Infos zur Hütte:http://www.immobilienscout24.de/expose/63626728

Mit den Infos hätte Frau auch vorher kommen können...


anonymus | 12.02.12

Überlegt euch das gut


Ich bin auch gerade dabei mir ein Fachwerkhaus in der gleichen Preisklasse zu kaufen. Die genannten Kosten von 1000-1500 Euro pro Quadratmeter sind (leider) durchaus realistisch und eher als Minimum anzusehen. Und das sind jetzt auch nur die Kosten, um das Haus zu "reparieren" und modernem Standard anzupassen. Goldene Wasserhähne kosten extra.

Ich kann euch daher nur dringend anraten einen Experten zu Rate zu ziehen BEVOR ihr das Haus kauft. Die wenigen Hundert Euro solltet ihr wirklich investieren. Außer, ihr habt ausreichend Geld auf der Bank um auch größere Katastrophen abzufangen.

Und was die Risikobereitschaft angeht: Wenn die nötige Sanierung mit eurem Budget nicht zu finanzieren ist habt ihr nachher weder Haus noch Geld. Es wird wohl einen Grund geben, warum dieses Haus verschenkt wird und warum so viele derartige Häuser in Zwangsversteigerungen landen.

Wenn ihr einfach nur ein billiges Haus sucht wage ich die Prognose, dass ihr wohl bei kaum einem anderen Objekt noch weniger für euer Geld bekommen werdet.

p.s. @Martin
Wunderschönes Haus.
Traumhaus gefunden
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 12.02.12

"Geschenkter Gaul"


...schön, wenn die Fragestellerin wenigstens in der Lage ist, den Text der Offerte richtig abzuschreiben und in der Eingangsfrage zu posten. (Kopfschüttel).

@Tina, @Götz
Danke für euer Kompliment an meine Hütte. Ich hab sie auch lieb!
Die gab es aber nicht geschenkt oder umsonst und hat tatsächlich auch noch "Kollateralschäden" wie eine gescheiterte Ehe nach sich gezogen.

Übrigens ein Hinweis an alle "Laien" die sich für eine Fachwerkhütte interessieren:

Neben der finanziellen Machbarkeit auch immer die eigene, oder viel wichtiger die gemeinsame, Leistungsfähigkeit berücksichtigen. Ein Rat aus berufenem Munde ;-)

Grüße
Martin


anonymus | 12.02.12

Danke! und ein besonderen dank an alle "nette" leute!!


so wie es aussieht soll diese Community lieber unter sich bleiben, obwohl ich niemanden gezwungen habe mir zu antworten.
schaffe ich es auch???
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 13.02.12

"obwohl ich niemanden gezwungen habe mir zu antworten"


es hat ja auch niemand zwangsweise geantwortet.

Es ging den mehr oder weniger fachwerkerfahrenen lediglch darum jemanden, der sich möglicherweise in eine schlimme Situation bringt, einen Ratschlag zu geben, schließlich begann die Frage ja mit :
"Brauche dringend Hilfe".
Der eine oder andere hier dürfte selbst schon schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Nochmal in Kurzform:

ein drei Jahre leerstehendes Fachwerkhaus (Wasser oder Frostschäden?, geheizt hat in den drei Jahren wohl keiner), teilsaniert, oder auch teilvermurkst, (letzte Sanierung 1985, das ist 25 Jahre her ?!), praktisch kein nutzbares Grundstück dafür aber mehr als 200€ / qm, Grenzbebauung, eine offenbar uralte Ölheizung, doppeltverglaste Fenster nur vorne (hinten, was ist da?), Stellplatz nur für einen Kleinwagen auf dem Fußweg, mhr Platz ist nicht da.
Und als wichtigstes Argument: wenn der Makler schreibt sanierungsbedürftig, dann stimmt das auch. Auf deutsch heisst das, da kann so keiner wohnen.

Man kann das sportlich sehen und sagen, das ist mir die Sache wert, ich mache das.
Aber als Laie ohne professionelle Hilfe, das ist vollkommen unmöglich.

Auch unabhängig vom Fachwerk sind doch etliche Fragen ungeklärt:
muss die Heizung neu
muss die elektrische Anlage neu
wss ist mit Gas/Wasser/Sch...
was ist mit den nicht schon nach baumarktstandard ausgetauschten Fenstern,
was ist mit den Fußböden,
muss gedämmt werden, unterliegt man der EnEV

und so weiter.

da ist die Frage, ob man tapezieren kann oder lieber GK Platten 'vorschraubt' eigentlich sekundär.

Klar ist das Forum dafür da, um Fragen zu stellen, aber warum muss man den alle Einzelheiten des Vorhabens erraten?

wie schon gesagt: finde möglichst viel über die Bude selbst heraus, mach eigene Fotos (fremde Fotos darf man hier nicht einstellen), und nimm jemanden mit. Das koste jedenfalss wenger als eine Palette GK Platten.

Im übrigen finde ich, dass es gar keinen Grund gibt beleidigt zu sein. Alle die geantwortet haben, waren sich in der Sache einig. Wenn man die richtige Antwort aber nicht hören will, dann ist man in der Tat hier nicht richtig aufgehoben.

Gruß

Götz
es gibt viel zu tun, fangt schon mal an
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 13.02.12

Erfrischend Klartext ...


... von Götz. Eine Frage geht mir immer noch um:

"... mittelalterlicher Gewölbekeller ... "

Was sagt das Denkmalschutzamt zu diesem Haus? - Wenn die auch noch mitreden wollen - dann geht da nichts mit billig, easy, geschenkt, wenig Geld.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de
lehm lassn und lehm - Naturfarben und Baubiologie
Mitglied der Fachwerk.de Community
Natural Naturfarben Shop | | 13.02.12

@ Nata


Die Antworten passen Dir nicht. Was anderes kannst Du aber nicht erwarten, wenn Du keine qualifizierte Frage stellst.

"Was muss ich beachten bzw. was kann ich selb erkennen?"

Alles und Nichts.

("Ich habe einen alten klapprigen Opel gekauft, aus dem Öl läuft und der nur bei Neumond anspringt. Welchen Strand an der Algarve könnt Ihr mir empfehlen?")

Ihr habt das Haus noch nicht einmal gekauft und Du fragst nach Tapeten???

Die Zuziehung eines altbauerfahrenen Bausachverständigen erscheint mir unverzichtbar. Der kann Euch wenige Euro später zunächst einmal sagen, ob das günstige Haus überhaupt günstig ist. Er wird Euch auf die baulichen Probleme hinweisen und kann Euch eine Sanierungskonzeption erstellen. Das alles für wenig Geld, das Ihr zudem durch die Vermeidung von völlig falschen und bauschädigenden "Patentlösungen" mehrfach wieder einspielt. Wenn Ihr glaubt, mit dem Kauf des Hauses und neuen Tapeten wäre es getan, liegt Ihr falsch.

Eine komplette Sanierungskonzeption für Euer Haus gibt es nicht im Internet. Viele Teillösungen aber stehen schon hier. Die Antwort auf Deine Tapetenfrage findest Du bei der Suche unter "Tapeten+Altbau+Außenwand" hier wie unter google ziemlich schnell. Und ist dann noch 'was unklar, antwortet jeder gerne.

Grüße

Thomas
Holz schwimmt immer oben
Mitglied der Fachwerk.de Community
Restauratio GmbH | | 13.02.12

Erfahrungen


Nata, keiner hier will dir was Böses oder gönnt dir das Haus nicht. Die Antworten waren teils etwas deutlich und bestimmt nicht das, was du hören wolltest. Aber es waren Erfahrungen von Leuten die das entweder beruflich machen oder aber selber ein entsprechendes Haus haben. So ein Haus kann ein Fass ohne Boden sein, gerade als Laie sollte man sich also vorher im Klaren darüber sein, was man sich mit so einem Haus "antut".

Keiner hier kennt das Haus und kann wirklich was genaues dazu sagen. Aber seit Jahren leerstehend, wird verschenkt und ist sanierungsbedürftig lassen, zusammen mit den Fotos, nichts Gutes erwarten. Eine wirklich realistische Einschätzung kann euch nur ein Fachmann vor Ort geben. Ich würde an eurer Stelle aber nicht davon ausgehen, dass dabei eine Gesamtsumme von unter 100.000 Euro rauskommt. Eher noch deutlich drüber. Wenn ihr nicht so viel investieren könnt/wollt bringt der Fachmann tatsächlich wenig, da ihr das dann nicht umsetzen könnt. Bei Gipskarton, Baumarktfenstern und Co ist die Gefahr sehr groß dass ihr Probleme mit Schimmel, faulenden Balken etc. bekommt.
Traumhaus gefunden
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 13.02.12

Über diese vielen Antworten!


Diese vielen Antworten sollten einen doch zum krüppeln bringen!

Oder?

Da viele hier, wie auch ich!
Nur vermeiden wollen das man sich Blind in ein Unglück stürzt.
Auch ich habe mal gedacht alles sieht gut aus.
Nach viel Lehmstaub und dem 2 Jahr in dem ich schon darin wohnen wollte weiß ich wovon ich hier schreibe....

LG Defi
's Lääwe leeft net no'em Programm
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 20.03.12