Fertighaus sanieren

Ich bin neu hier im Forum und Besitzer eines Nordhaus Fertighauses Baujahr 1978. Da ich mein Haus aufgrund des hohen Öl-Verbrauchs und leichten Geruchs der Außenwände sanieren möchte bitte ich alle Fachleute unverbindlich um Rat.

Meine Wand ist von Innen nach Außen wie folgt aufgebaut:
-Spannplatte
-Dampfbremsfolie/Alufolie
-Dämmung 100 mm (Sparren ebenfals 100mm)
-8 mm Spannplatte
- 20 mm breite Latten auf der Spannplatte als hinterlüftung
- 20 mm Spannplatte von Außen mit Putz

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http://dl.dropbox.com/u/24648539/2012-04-14%2018.14.03.jpg

Folgender Ablauf ist geplant:
Entfernung:
-Alte Fasade
-Alte Dämmung
-Alte Fenster austauschen

Ich habe hier im Forum einen Beitrag von Georg von www.Fertighaus-verklinkerung.de gelesen und finde es sehr interessant.

Seine Lösung:
-Entfernen der alten Vorhangfassade
-Entfernen der Lattung sowie der meist stinkenden,belasteten _Spanplatten aussen.
-Entfernen der alten belasteten Mineralwolle.
-Säubern der Gefache
-Anstrich mit Sumpfkalk
-Winddichtes Schließen der Öffnungen (Schalter,Steckdosen, etc.)
-Ausfachen mit Dämmsteinen Multipor od. ähnlich 80mm.
-Schließen mit 20mm Plywoodplatte (Auch aus statischen Gründen).
-XPS Dämmung 80mm
-Fensterbänke in Naturstein (Granit)
-Klinkerriemchen 14mm mit Verfugung

Da ich auch gerne die Außenfasade Verklinkt haben würde ist
meine Frage ob ich diesen Vorschlag für meinen Fall auch anwenden kann wenn ja welche Multipor Stärke 80mm oder 100 mm weil mein Sparren 100 mm Breit ist?? und was ist eine Plywoodplatte würde auch OSB-platte gehen?

Wenn ich dies so machen kann würde wegen der wesentlich dickeren Dämmung die Schiefer Verkleidung oberhalb der Fasade nicht mehr Überlappen sondern bei regen auf die Stufe der darunterliegenden Platten tropfen.
Gibt es dafür besondere Abschlußleisten??

Aber eigentlich würde ich gerne die Schieferplatten entfernen dort die Alte Dämmung ebenfalls entfernen, neu dämmen evtl ebenfalls mit Multipor gleicher Ablauf wie an der Fasade unterhalb des Schiffers aber dann wo werden die Schieferplatten wieder dran genagelt an die XPS Dämmplatte??


Ich würde mich sehr über eure Vorschläge und Ratschläge freuen.
Fertighaus
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 15.04.12

Hier


rate ich Ihnen zu einem Gesamtkonzept, da Sie mit dem Austausch der Dämmung und Fenster, einen gravierenden Eingriff in die Bausubstanz machen.

Der Rückbau der Aussenwand bis aus die innere Schicht ist sehr vernünftig.
Das Material sollte dann vernünftig ausgewählt werden.
EPS und XPS mit Klinkeroptik sind an einem Fertighaus ungeeignet. Beide Materialien sind nicht diffussionsoffen genug, nicht richtig ausgeführt und verarbeitet führen sie zwangsläufig zu schleichenden Schäden.
Der komplette Wandaufbau sollte aufeinader abgestimmt werden und Diffussionsoffen sein.

Grüsse Thomas


anonymus | 16.04.12

Materialauswahl


Was wäre denn Für mich die vernünftige Materialauswahl??

Habe soeben mit der Firma Nordhaus Telefoniert, die sagten mir, das man die Außenhaut aus Statischen Gründen nicht entfernen darf?? Ja aber wie machen es die ganzen Firmen??
Sie bieten mir an die Außenfasade für 220 € pro m² auszuwechseln- dann kann ich ja gleich neubauen.

Ist mir schon bewusst das bei Starken seitlichen Wind /Sturm die Hölzer evtl. Seitlich wegkniken könnten aufgrund der fehlenden Versteifung untereinander.
Fertighaus
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 16.04.12

Fertighaus sanieren


Natürlich kann man die äußeren Platten abnehmen,
man sollte nur beachten das nicht zuviel Steifigkeit in horizontaler Richtung verlorengeht. Pro Wand also ein Feld Plattenbreite) stehenlassen, die anderen Felder sanieren und dann erst das letzte herausnehmen.
Eine andere Variante wäre ein paar provisorische Verschwertungen wandweise zu setzen. Was Sie nicht machen sollten wäre zuerst ein kompletter Abriss aller Wandverkleidungen an allen Wänden; arbeiten Sie immer abschnittsweise in Tagewerken, die mit der aussteifenden Platte enden. Das bringt sonst nicht nur statisch, sondern auch sicherheitstechnisch Probleme.
Das mit dem Sumpfkalk können Sie sich sparen, aber wenn es Sie seelisch entspannt dann nehmen Sie einfaches Weißkalkhydrat, der hat die gleiche Wirkung ist aber viel billiger.
Winddichtes Abkleben allein reicht nicht, die innere Ebene muß dampfdicht ausgeführt werden.
Über den Schichtenaufbau sollte bei Ihnen je nach aktuellem Zustand, Nutzungsgewohnheiten und vorhandenem Heizungssystem mal ein Fachmann nachdenken.
Irgendwas aufpropfen was eine anderer gemacht hat ist zu riskant. Jedes Haus ist anders was die konkreten bauphysikalischen, klimatischen und konstruktiven Bedingungen angeht und erfordert eine individuell abgestimmte Lösung.
Die von ihnen angedachte Lösung sollten sie generell vergessen.

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 16.04.12

Sanierung


Ok das ich die Idee mit den Klinkersteinchen nicht anwenden kann ist eigentlich auch besser so weil diese halt auch nicht gerade billig sind.

Mir würde vorgeschlagen die Alte 100 mm Dämmung gegen eine 80 mm Steinwolle Dämmung auszutauschen die Gefäche mit einer Dampfbremsfolie Luftdicht zu verkleben und auf die Holzständer eine Holzfaserplatte 80 mm zu montieren die dann Diffussionsoffen verputzt werden soll. Oder man hat mir auch gesagt ich könnte die Sparren auf 160 mm aufweiten und 140 mm Steinwolle reinmachen und mit einer 20 mm Holzfaserplatte abdecken.

Welche Daten werden den für eine genaue Schichtdicken wahl benötigt ich würde euch die zur Verfügung stellen.
Da ich Finanziell auf dem schlauch stehe bin ich auf eure Hilfe angewiesen.
Fertighaus
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 16.04.12

Fertighaussanierung


Noch mal:
Dampfsperre bzw. -bremse gehören nach INNEN auf die warme Seite!
Wenn Sie den Innenbereich lassen wollen dann müssen Sie gefachweise die Folie von hinten bzw. von außen her einbauen und einkleben. Die innen liegenden Konstruktionshölzer sollten bei Bedarf mit einem vorbeugenden HSM (IPv) behandelt werden.
Der Zwischenraum kann aus Kostengründen auch mit MIWO aufgefüllt werden, am besten mit Dämmkeilen weil die sich ohne Lücken und wenig Verschnitt einpassen lassen. Außen dann eine schubsichere Verkleidung. OSB o.ä. ist zwar sehr stabil, billig und leicht zu Verarbeiten hat aber den Nachteil praktisch dampfdicht zu sein. Was von innen an Luftfeuchte durch eine undichte Dampfsperre hineingelangt kann dann schlecht wieder raus, vagabundiert in den Zwischenräumen und akkumuliert sich vorzugsweise unten an den Rahmenhölzern. Deshalb halte ich in solchen Fällen eine besäumte und damit diffusionsoffene Bretterschalung die schräg und damit schubsicher über jeweils ein, besser zwei Felder gesetzt wird für sicherer. Darauf dann eventuell noch eine USB als Winddichtung und zusätzlichen Witterungsschutz, normalerweise dann etwa 100 mm überputzbare Weichholzfaserdämmung mit mineralischem zweilagigem Putz.
Das alles unter Vorbehalt der Bewitterungssituation und der konstruktiven Randbedingungen (Dachüberstand, Traufhöhe, Sockelausbildung).
Noch was zur Dampfsperre:
Möglich das dieses System sogar völlig ohne Dampfsperre sowie USB und mit OSB statt Schalung als Schubsicherung und Aussteifung funktioniert. Das hängt völlig von den konkreten Randbedingungen ab. Bei sauber eingebauten und eingedichteten Fenstern, geringem Feuchteanfall, einer schnell reagierenden Konvektionsheizung, einer Lüftungsanlage oder einer Hypokaustheizung mit Wärmerückgewinnung bleibt der Wandaufbau m.E. nach trocken. Selbst bei ordentlicher händischer Stoßlüftung kriegt man das ohne Dampfsperre hin.
Darauf, auf die Vernunft auch der nächsten Bewohnergeneration, sollte sich ein Planer oder Ausführender aber nicht verlassen.

Viele Grüße

p.s. Was ein nicht dampfdichter innerer Abschluß anrichten kann sehen sie auf Ihrem Foto.
Auf meinem Foto sehen sie eine vorgefertigte Wand mit vorgesetzter Weichholzfaserdämmung und innerer MIWO- Lage. Das gelbe Zeug unter dem Gipskarton ist die Dampfsperre.
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 16.04.12

Sanierung


Vielen Dank für Ihre Antwort Herr Böttcher

Eine Ordentliche Dampfbremsfolie evtl. von ISOVER (Vario KM) wollte ich sowieso Verlegen
Ich würde dann Als erstes natürlich die Dampfbremsfolie von außen einbringen
Dann die Steinwolle( wo liegt jetzt der Unterschied zwischen Mineralwolle?) aber welche Dicke 100 mm wie meine Sparrenbreite oder 80 mm wegen hinterlüftung??
Dann wie Sie geschrieben haben quer Latten und darüber eine USB (was ist eine USB? Unterspannbahn?)
Anschließend dann die Weichholzfaserdämmung 100 mm, Armiergewebe und Putz.

Auf den Bild sieht man wie eine Querlattung angebracht ist und OSB meinen Sie das selbe mit diffusionsoffener Brettschalung wie unten Rechts auf dem Bild?

Meine:
Traufhöhe ca. 3,5 m
Dachüberstand 28 cm
Fertighaus
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 16.04.12

Fertighaussanierung


Lieber Andy,
Ihre Fragen zeigen mir das Sie lieber einen Fachplaner zu Rate ziehen sollten als alles allein zu machen.
Es gibt noch eine Menge kritischer Punkte zu beachten bzw. konstruktiv durchzuarbeiten.
Eine Hinterlüftung setzt entweder die Dämmwirkung der Weichholzfaserdämmung gegen Null oder führt zu Kondenswasserbildung- also Quatsch, zumindestens in dieser Ebene.
Mineralwolle ist der korrekte Begriff, Steinwolle,Rockwool, Kamilith usw. Handels- bzw. Trivialnamen mit denen das gleiche Produkt bezeichnet wird.
USB ist die übliche Abkürzung für Unterspannbahn, heute diffusionsoffen. Ein dichtes, dünnes Wirrgelege von hydrophobierten Fäden, eine Art dünner Filz. Läßt Luftaustausch zu, schützt aber gegen flüssiges Wasser und in Grenzen gegen Winddruck. kommt auf Dächern zum Einsatz.
Kein Lattengerüst, die USB kommt auf die Sparrenaußenseite, darüber schräg geschraubt die Schalung (das sind einfache Bretter wie auf Ihrem Foto, nur im Winkel von 45° verbaut)
Darauf dann die Weichholzfaserplatten gedübelt.

Viele Grüße

p.s. Das was ich Ihnen hier als Beispiel für einen möglichen Sanierungsaufbau genannt habe muß auf Ihre konkreten örtlichen Bedingungen passen, sonst kann das im Anwendungsfall schief gehen. Da ich Ihre Situation nicht kenne ist das nicht als konkrete Bauanleitung zu werten!
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 17.04.12

Sanieren


Natürlich weiß ich was eine USB Unterspannbahn ist aber ich möchte halt sicher gehen dass ich es Richtig verstanden habe.

Ich möchte nur eine gute Lösung finden, weil Ihr hier im Forum darüber viel besser bescheid wisst als evtl andere die es Paar mal gemacht haben.

Ich habe mit Fachleuten gesprochen die Holzhäuser bauen, die haben mir Lösungen vorgeschlagen die überhaupt keinen Sinn ergeben z.B 80mm Dämmung in 100 mm Sparrenbreite und dann Verkleiden u. Holzfaserplatte aber diese Befürchtung hatte ich ja auch schon wie Herr Böttcher hier bereits geschrieben hat völliger Schwachsinn ist. Da die Holzfaserplatte mit der Dämmwirkung fast gar nicht zu tragen kommt.

Dann gibt es noch viele hier die die Methode mit den Klinkersteinen Verkaufen möchten obwohl es von vielen bestritten wird.
Mann wird nur verunsichert.

Mein Plan ist eine gute Idee zu finden die auch garantiert funktioniert und ich nicht langfristig mit weiteren Schäden rechnen muss.

Dabei hat mir die Methode von Herr Böttcher gut gefallen.
Dannach würde ich:
-eine Dammpfbremsfolie einbringen
-100 mm Rockwool Steinwolle
-Unterspannbahn an die Sparren antackern
-Latten wie oben auf dem Bild allerdings dan unter ca.45° (welchen vorteil bringt es?)
-Holzfaserplatten 100 mm dübeln
-und verputzen

wenn gegen mein Vorhaben nichts dagegen spricht würde ich dieses einen bekannten Architekten von mir vorstellen und erst wenn er es freigibt würde ich anfangen
Fertighaus
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 17.04.12

Fertighaus sanieren


Hallo Andy

Was spricht gegen Klinker, ist letzendlich eine Fassadenverkleidung die bei weitem und vor allem langfristig nicht so Pflegeintensiv wie Putz ist.
Es sind schon x Fertighäuser saniert und mit Dämmplatten und Klinker wurde die Fassade neu erstellt.

Wie wäre es mit einer Referenz, meine Mailadresse haben Sie.

Das Bild in Ihrem Eingangsthread ist von Ihrem Haus?

Rudi
Fertighaussanierung, Fertighauskernsanierung,Fassadensanierung mit ISOKLINKER
Mitglied der Fachwerk.de Community
RW Fertighauskernsanierung | | 17.04.12

Frage


Welche Vorteile bringt es die Latten Schräg auf das Ständerwerk zu nageln statt gerade wie auf dem Bild.
Viele Benutzen auch statt der Latten eine Holzfaserplatte 20 mm auf die dann die Weichholzdämmplatte befestigt wird wo liegt der Vor-/Nachteil?

Sollte ich lieber das Vließ kombiniert mit Dampfsperre von Renopan nehmen, als eine normale PE-Folie?
Fertighaus
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 18.04.12

Schubsicherung


Es geht um die Aussteifung des Ständerwerkes gegen horizontale Lasten, das funktioniert mit unverschieblichen Dreiecks- und nicht mit Viereckverbindungen, da die Verbindungspunkte gelenkig sind. Das ist übrigens eines der Grundprinzipien der Fachwerkbauweise, solche Fertighäuser sind nur eine Weiterentwicklung davon.
Warum kein Plattenmaterial hatte ich bereits begründet.

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 18.04.12

Brettschalung


Können Sie mir evtl. das mit der unverschieblichen Dreiecksverbindung etwas genauer erklären, evtl. eine Skizze hochladen?
Fertighaus
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 18.04.12

Wenn Sie auf das fett hinterlegte Wort


Diagonalschalung klicken

Diagonalschalung

öffnet sich eine Seite auf der ein Bild mit Daigonalschalung zu sehen ist.

Grüsse Thomas


anonymus | 18.04.12

Versteifung


Danke für den Link.

Ich habe in Auto-Cad eine bsp. Skizze nach dem Link gemacht die oberen Latten hätten dämnach nur einen Befestigungsnagel macht es nichts aus?

Gibt es nicht eine weitere Variante, als die mit den Latten, ist ja doch eine ziemlich fummelige angelegenheit?
Fertighaus
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 19.04.12

Brettschalung


Danke für den Tipp mit dem schwebenden Stoß ( im nach hinein logisch).

Mir würde gesagt das ich die 8 mm Spannplatte von den Sparren nicht so leicht abreißen kann, ich soll die Spannplatte zwischen den Sparren mit einer Kreissäge raussägen dan hätte ich aber eine Sparrenbreite von 108 mm soll ich trodzdem 100 mm Dämmung nehmen oder lieber die Sparren auf 140 mm aufweiten?

Die Latten welche Breite und Dicke sollten diese haben?
Kann man bei Baustoffhandel extra für diesen Anwendungsfall speziele Latten bestellen oder wocher weiß ich das ich die richtigen habe wegen Diffusionsoffenheit usw. (wie heißen diese?)


Und ist eine Sockelleiste sinnvoll (Wärmebrücke?) oder lieber auch verputzen?

Danke.
Fertighaus
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 20.04.12

Fertighausfassade


Noch mal: Sie brauchen keine Latten.
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 20.04.12

Ok


Ich meine mit Latten natürlich diffusionsoffene Bretterschalung.Ihr Beitrag(das sind einfache Bretter wie auf Ihrem Foto, nur im Winkel von 45° verbaut)
aber welche Dicke und Breite ist gängig?

Und was mache ich mit den 8 mm die zusätzlich durch die aufgeklebte Spannplatte entstehen wenn ich eine 100 mm Dämmung nehme dan setze ich ja die Dämmwirkung der Weichholzfaserdämmung gegen Null oder es führt zu Kondenswasserbildung oder sehe ich es falsch?

bzw. gibt es eine Möglichkeit die Platte von dem Ständerwerk abzubekommen.
Fertighaus
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 20.04.12

Fertighausfassade


Ich verweise an dieser Stelle auf die letzten 3 Sätze meines ersten Beitrages.
Es gibt Grenzen der Beratung in so einem Forum.
Deshalb werde ich ihnen auch nichts zu den Nägeln, der Holzeinbaufeuchte, dem Holzschutz, der Sockelausbildung, der Befestigung der Weichholzfaserdämmung, dem Putzaufbau, der Laibungsgestaltung an den Fenstern und Eingangstür, zur Befestigung der Fensterbretter und wie man eine Spanplatte von einem Ständer popelt usw. sagen können (und wollen).

Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community
Ingenieurbüro Georg Böttcher | | 20.04.12

Sanierung


Wer ist für solche Fragen der richtige Ansprechpartner wie gesagt habe einen bekannten Architekten, der bei gelegenheit sich das mal anschauen wollte aber ist er der richtige Fachmann?
Fertighaus
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 20.04.12

Nehmen Sie sich einen Fachplaner sonst wird das nix!


Fragen Ihren Bekannten der Architekt ist, wenn er es nicht machen kann weiß er vermutlich jemand.
Ihnen sollte klar sein, dass Ihr Vorhaben nicht nur Konstruktiv, sondern auch Bauphysikalisch aufeinander abgestimmt sein muss und das bekommen sie nicht in einem Forum.

Grüße Thomas


anonymus | 21.04.12

Fertighaus Fassade Sanieren


Knusper, knusper Kläuschen wir backen uns ein Häuschen!
Sorry, aber die Tipps sind schon wirklich Märchenhaft!
Es gibt sie immer wieder: Leute die noch nie eine Fertighaus-Wand von innen gesehen, geschweige denn eine Sanierung einer Wand gemacht und dies langfristig gewährleistet zu haben, sich aber hier mit ihren theoretischen Kenntnissen als "Fachleute" über den Hilfe-suchenden Laien hermachen, der wiederum das dumme Zeug aufsaugt und versucht das Rad Neu zu erfinden und knadenlos absäuft!
Oder wie oben kurz auftauchen, Mist verstreuen alles im Dunkeln stehen lassen und dann abtauchen! SUUUUUPER!
Übrigens wir geben 30Jahre Garantie auf unsere Leistung, allerdings ist die NICHT für 200€/m² zu erhalten!
Über 100 zufriedene Referenzen geben uns Recht!
Des weiteren gebe ich gerne jedem Auskunft mit nachvollziehbarer Berechnung der Bauphysik. Dies betrifft die Ermittlung des U-Wertes sowie den Feuchtenachweis.Des weiteren bieten wir die baubegleitende Messung durch ein unabhängiges Institut an.
info@fertighaus-fassade.de
www.fertighaus-fassade.de
Geselle kann, Meister ersann, Lehrling ist Jedermann !
Mitglied der Fachwerk.de Community
Dämmen und Klinkern | | 27.04.12

ich verstehe ihre Aufregung nicht


es wurde doch alles gesagt Herr Feldmann!
Sie lehen sich sehr weit aus dem Fenster mit Ihren Aussagen!
Was nervt Sie? Sie sollten sich mal die Forenregeln ansehen und diese verinnerlichen!

Gruß Holzwurm


Holzwurm | 27.04.12

Ich finde es immer wieder interessant,


wenn sog."Fachleute" anderen "Fachleuten" bescheinigen wollen, dass diese nur theoretische Kenntnisse haben. Leider wird immer wieder vergessen, dass es auch andere gibt, die sich in dieser Materie sehr wohl theoretisch und vorallem auch praktisch auskennen und auch Lösungen zu bieten haben, die einen diffussionsoffenen Aufbau garantieren. Ach ja 30 Jahre "Garantie" gibt jeder, der in diesem und in anderen Bereichen tätig ist, also ist eine Anmerkung dieser Art nicht notwendig.
Verfolgt man die Entwicklung der Fertighausbranche, stellt man fest, dass die Wandaufbauten immer diffussionsoffener werden so wie es im Dach schon lange und überwiegend Gang und Gebe ist. Da drängt sich jedem, der sich mit der Materie befasst, die Frage auf warum soll der Dachaufbau von innen nach aussen immer diffussionsoffener werden, aber der einer Wand nicht? (der NDR hat ja einen recht eindrucksvollen Beitrag über Klinkerriemchen mit Dämmung etc.gedreht).
Da keiner der Antwortenden hier vor Ort ist und war, also die Gegbenheiten vor Ort nicht kennt, ist der Ratschlag einen Fachplaner zu konsultieren genau das Richtige!
Zumal unter der Eingangsfrage der HINWEIS steht: Bitte beachten Sie, dass alle Antworten als freie Meinungsäußerungen und nicht als Beratung angesehen werden müssen.
Manche begreifen einfach nicht, dass dieses Forum nur Richtungsweisend ist und einen Fachmann vor Ort nicht ersetzen kann.
Wenn der Fragende eine fundierte Beratung will, darf er sich ja gerne melden und bekommt nachvollziehbare Auskünfte.
Aus einem Beitrag weiter oben, kann man ausser verbaler Seitenhiebe wie "Es gibt sie immer wieder: Leute die noch nie eine Fertighaus-Wand von innen gesehen, geschweige denn eine Sanierung einer Wand gemacht und dies langfristig gewährleistet zu haben, sich aber hier mit ihren theoretischen Kenntnissen als "Fachleute"", keine brauchbaren Informationen entnehmen, die das Eingangsthema betreffen.
OK von einem gewissen Hauch von Eigenwerbung abgesehen.
Wie heisst es so schön, es gibt Theoretiker, Praktiker und Theopraktiker.....


anonymus | 29.04.12

Brettschalung


Hallo habe noch eine Frage sollten die Bretter die als Schubsichere Verschalung dienen welche unter der 100 mm Weichholzfaserplate befestigt werden mit einem diffusionsoffenen Mittel Lasur oder besser Kalk behandelt werden oder kann man diese unbehandelt lassen?

Danke im Voraus für Antworten

Mfg
Andy
Fertighaus
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 11.02.13

Latten-Bilder aus der Bilddatenbank: