Audachdämmung

Hallo,
ich saniere gerade ein altes Sandsteinhaus von 1820.
Am Dach würde ich gerne eine Aufdachdämmung realisieren, habe llerdings problemem mit dem Denkmalschutz, dem es nicht gefällt, dass sich die Ansicht ime Ortgang durch die zusätzlichen Dämmstofflage von 10 cm ändert. Für die Traufe haben wir eine Lösung gefunden, durch die sich dort kaum was ändert. Am Ortgang kann man die Dämmebne aber nicht kaschieren. Wir habne vorgeschlagen die Dämmebene durch ein Holbrett am Giebel abzudecken. Das Brett würde wie eine Art Schattenfuge wirken.
Gibt es hier im Forum Nutzer, die ein ähnliches Projket gurchgeführt haben? Ich bräuchte dringend ein paar aussagekräftige Lösungsvorschläge. Am besten mit Bildern, wie das danach aussieht.
Alternativ wäre eine Zwischensparrendämmung (z.B. Isofloc) aber das ist wegen der großenSparrenabstände (>120cm) schwierig und erfordert wohl das einziehen von zusätzlichen Zwischensparren. Insgesamt deutlich mehr aufwand, ein Argument, dass der DS aber so nicht akzeptiert.

Mitglied der Fachwerk.de Community
| 26.03.16

Zwischensparren


Fände ich einen zumutbaren Aufwand...

Wie soll die Aufdachdämmung mit einem derartigem Sparrenabstand funktionieren ? Und die Ziegellattung ?
Ich habe einen einfachen Geschmack - ich bin mit dem möglichen zufrieden. (frei nach Oscar Wilde)
Mitglied der Fachwerk.de Community
| 27.03.16

Aufdachdämmung


Womit ist das Dach jetzt eingedeckt?
Wie sind die Dimensionen der Sparren?
Soll der Dachraum als Wohnraum genutzt werden?
Bei dem Sparrenabstand muß entweder eine stabile Bretterlage als Grundlage der Bedachung aufgebracht werden
oder dicke Latten/ Kanthölzer als Dachlattung verwendet werden.
Die Stärke der Dachhaut wird bei Montage von Konterlatten in jedem Fall vergrößert.

Außenseitig ist eine Holzfaserplatte als Unterdachplatte sinnvoll.

Innenseitig könnten auch Querhölzer zwischen den Sparren als Auflage der Konterlattung verwendet werden-
ob zusätzliche Sparren, Querhölzer oder seitliche Sparrenverstärkungen am sinnvollsten sind muß je nach örtlichen Bedingungen entschieden werden.
Innenseitig ist ohnehin eine Holzfaserplatte sinnvoll, um Zellulosedämmung zu ermöglichen-
bei so breiten unterschiedlichen Abständen wohl am wirtschaftlichsten.

Woraus soll die Innenverkleidung bestehen?
Foto von innen würde helfen

Andreas Teich