Fachwerk.de - Sandstein angleichen
Türen einbauen
Leider sind die Türen jetzt schon eingebaut; ich empfehle Ihnen sie wieder ausbauen zu lassen.
Dann kann man die Auflageflächen der Rahmen sauber senkrecht beiputzen und die Laibung aus Sandstein vernünftig anpassen.
Darauf können dann die Türen neu montiert werden.
Zum sachgerechten Einbau werden Ihnen die Tischler im Forum sicher noch Hinweise geben.
Viele Grüße
Leider sind die Türen jetzt schon eingebaut; ich empfehle Ihnen sie wieder ausbauen zu lassen.
Dann kann man die Auflageflächen der Rahmen sauber senkrecht beiputzen und die Laibung aus Sandstein vernünftig anpassen.
Darauf können dann die Türen neu montiert werden.
Zum sachgerechten Einbau werden Ihnen die Tischler im Forum sicher noch Hinweise geben.
Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 11.06.09
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 11.06.09
Wenn ich den Anschluss so anschaue,
würde ich den alten Putzanschluss wegklopfen, Fensterdichtband einbauen und mit dem gleichen Material wie in den Fugen die Anschlüsse anputzen.
Grüsse Thomas
würde ich den alten Putzanschluss wegklopfen, Fensterdichtband einbauen und mit dem gleichen Material wie in den Fugen die Anschlüsse anputzen.
Grüsse Thomas
Türeinbau
Ich muß deutlicher werden:
Der Einbau der Türen erfolgte nicht fachgerecht.
Ich vermute, Sie wollten die Laibung steinsichtig lassen; das nachträglich Anbringen und Einputzen eines Dichtbandes mag die technischen Probleme lösen, aber mit einer veränderten Ansicht.
Außerdem gehört der winddichte Einbau mit zur Montage.
Schreiben Sie der Montage Firma eine Mängelanzeige und verlangen Sie eine den Regeln der Technik entsprechende Montage der Türen.
Falls es ein Innungsbetrieb der HWK war, können Sie sich Hilfe vom Obermeister holen.
Viele Grüße
Ich muß deutlicher werden:
Der Einbau der Türen erfolgte nicht fachgerecht.
Ich vermute, Sie wollten die Laibung steinsichtig lassen; das nachträglich Anbringen und Einputzen eines Dichtbandes mag die technischen Probleme lösen, aber mit einer veränderten Ansicht.
Außerdem gehört der winddichte Einbau mit zur Montage.
Schreiben Sie der Montage Firma eine Mängelanzeige und verlangen Sie eine den Regeln der Technik entsprechende Montage der Türen.
Falls es ein Innungsbetrieb der HWK war, können Sie sich Hilfe vom Obermeister holen.
Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 11.06.09
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 11.06.09
Es gibt roten Fugenmörtel,
der jedoch eher "knallig" erscheint. Ich habe damit mal die Fugen einer roten Sandsteintreppe im Garten ausgebessert und war nicht sonderlich begeistert. Ein dezentes Grau wirkt tatsächlich angenehmer. Außerdem ist dieser für das verfugen von Fliesen gedacht und daher nicht das Mittel der Wahl. Könnte man zum einfärben verwenden, aber unbedingt Vorversuche durchführen.
Sika bietet diverse Kartuschenware für alle denkbaren Verfugungen und Materialien an, evtl. auch in einer passenden Farbe. Das sieht bei der erforderlichen Fugenbreite allerdings auch nicht soo schick aus....
Ich würde ein "Rähmchen" aus 3mm Hartfaserplatte ca. 3-4cm breit basteln, mit Tape rundherum am Türrahmen ankleben, bis an dieses Rähmchen anputzen (Lugato, Fugenbreit grau???? - bitte bei der Mörtelfraktion nochmal nachfragen, nicht mein Fachgebiet!) Wenn der Mörtel angezogen hat Tape weg, Rähmchen seitlich rausziehen, anständig trocknen lassen und den entstandenen Spalt mit gutem Silikon abdichten.
Gruß, Boris
der jedoch eher "knallig" erscheint. Ich habe damit mal die Fugen einer roten Sandsteintreppe im Garten ausgebessert und war nicht sonderlich begeistert. Ein dezentes Grau wirkt tatsächlich angenehmer. Außerdem ist dieser für das verfugen von Fliesen gedacht und daher nicht das Mittel der Wahl. Könnte man zum einfärben verwenden, aber unbedingt Vorversuche durchführen.
Sika bietet diverse Kartuschenware für alle denkbaren Verfugungen und Materialien an, evtl. auch in einer passenden Farbe. Das sieht bei der erforderlichen Fugenbreite allerdings auch nicht soo schick aus....
Ich würde ein "Rähmchen" aus 3mm Hartfaserplatte ca. 3-4cm breit basteln, mit Tape rundherum am Türrahmen ankleben, bis an dieses Rähmchen anputzen (Lugato, Fugenbreit grau???? - bitte bei der Mörtelfraktion nochmal nachfragen, nicht mein Fachgebiet!) Wenn der Mörtel angezogen hat Tape weg, Rähmchen seitlich rausziehen, anständig trocknen lassen und den entstandenen Spalt mit gutem Silikon abdichten.
Gruß, Boris
Wer viel fragt, kriegt viel Antworten....
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Boris Webler | 11.06.09
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Boris Webler | 11.06.09
Okay, aber was für Mörtel nimmt man da am besten, ich hab mir sagen lassen Sandstein verträgt sich nicht mit jeder Art Mörtel. Außerdem würde ich gerne dis abgeplatzen Sandsteine wieder aufbauen und da halt auch Farblich gerne nah ans Original rankommen
Äh, wie lang
wolltest du dich damit beschäftigen??? Den Sandstein mit einem Mörtel farblich nachahmen zu wollen, halte ich für nicht machbar = du wirst es immer als Pfusch erkennen. Dann lieber ehrliches grau am besten passend zu dem alten Fugenmörtel den du schon hast. Die Oberfläche auch nicht glattstreichen, sondern versuchen die Oberfläche etwas aufzurauhen(das geht gut, wenn der Mörtel angezogen, aber noch nicht hart ist).
Vielleicht käme ein abgetönter Putz für dich in Frage - ist leichter als Mörtel und bappt in der Regel besser. Den abgeplatzen Sandstein kannst du mit speziellen 2K-Klebern wieder ankleben, wenn du das Bruchstück noch hast. Hier kann dir ein ansässiger Steinmetz vielleicht weiterhelfen. Der kennt sich mit "eurem" Sandstein besser aus.
Erwarte aber nicht zuviel - verhunzt bleibt erstmal verhunzt.
Viel Glück, Boris
wolltest du dich damit beschäftigen??? Den Sandstein mit einem Mörtel farblich nachahmen zu wollen, halte ich für nicht machbar = du wirst es immer als Pfusch erkennen. Dann lieber ehrliches grau am besten passend zu dem alten Fugenmörtel den du schon hast. Die Oberfläche auch nicht glattstreichen, sondern versuchen die Oberfläche etwas aufzurauhen(das geht gut, wenn der Mörtel angezogen, aber noch nicht hart ist).
Vielleicht käme ein abgetönter Putz für dich in Frage - ist leichter als Mörtel und bappt in der Regel besser. Den abgeplatzen Sandstein kannst du mit speziellen 2K-Klebern wieder ankleben, wenn du das Bruchstück noch hast. Hier kann dir ein ansässiger Steinmetz vielleicht weiterhelfen. Der kennt sich mit "eurem" Sandstein besser aus.
Erwarte aber nicht zuviel - verhunzt bleibt erstmal verhunzt.
Viel Glück, Boris
Wer viel fragt, kriegt viel Antworten....
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Boris Webler | 11.06.09
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Boris Webler | 11.06.09
Steinergänzung
Hallo Jan,
ich antworte hier als Heimwerker, nicht als Fachmann. Du suchst vermutlich Material zur Steinergänzung / Restaurierung. Schau mal z. B. bei Krusemark.de unter Mineros. Es gibt natürlich auch andere Anbieter. Ich habe damit im Innenbereich meiner Scheune Sandsteine ergänzt. Man schickt ein 5-Mark-Stück großes Probestück ein, danach wird die Mörtelmischung in Farbe und Körnung hergestellt. Bei der Verarbeitung war in meinem Fall günstig, der noch nicht ganz ausgehärteten Oberfläche bereits die erforderliche Struktur zu geben. Dürfte eine Tüftelei werden, erwarte Dir trotzdem keine Wunder.
Für die Fugen habe ich Kalkmörtel in zum alten Mörtel passender Körnung genommen (Solubel) und in Versuchen die richtige Abtönung ausprobiert. Über die Vorteile von Kalkmörtel und seine Verarbeitung findest Du alles auf den Seiten von Konrad Fischer.
Viele Grüße
Uwe
Hallo Jan,
ich antworte hier als Heimwerker, nicht als Fachmann. Du suchst vermutlich Material zur Steinergänzung / Restaurierung. Schau mal z. B. bei Krusemark.de unter Mineros. Es gibt natürlich auch andere Anbieter. Ich habe damit im Innenbereich meiner Scheune Sandsteine ergänzt. Man schickt ein 5-Mark-Stück großes Probestück ein, danach wird die Mörtelmischung in Farbe und Körnung hergestellt. Bei der Verarbeitung war in meinem Fall günstig, der noch nicht ganz ausgehärteten Oberfläche bereits die erforderliche Struktur zu geben. Dürfte eine Tüftelei werden, erwarte Dir trotzdem keine Wunder.
Für die Fugen habe ich Kalkmörtel in zum alten Mörtel passender Körnung genommen (Solubel) und in Versuchen die richtige Abtönung ausprobiert. Über die Vorteile von Kalkmörtel und seine Verarbeitung findest Du alles auf den Seiten von Konrad Fischer.
Viele Grüße
Uwe
Wie Ihnen
Georg Böttcher schon geschrieben hat, wurde beim einbauen der Fenster die Luftdichtung vergessen! Diese Luftdichtung sollte auf alle Fälle noch angebracht werden.
Der Anschluss an das Fenster würde ich mit dem gleichen Materialwie in der Fuge verwendet wurde anputzen.
Das gibt zwar einen breiteren Putzstreifen, sieht aber allemal Besser aus, wie den Sandstein mit Farbe anzugleichen.
Was in den Fugen verwendet wurde, sollte von einem Fachmann Vorort geklärt werden.
Grüsse
Georg Böttcher schon geschrieben hat, wurde beim einbauen der Fenster die Luftdichtung vergessen! Diese Luftdichtung sollte auf alle Fälle noch angebracht werden.
Der Anschluss an das Fenster würde ich mit dem gleichen Materialwie in der Fuge verwendet wurde anputzen.
Das gibt zwar einen breiteren Putzstreifen, sieht aber allemal Besser aus, wie den Sandstein mit Farbe anzugleichen.
Was in den Fugen verwendet wurde, sollte von einem Fachmann Vorort geklärt werden.
Grüsse
Sandstein angleichen
Jetzt, nach den weiteren Bildern,komme ich mittlerweile auch zu der Erkenntnis, das die Steinsichtigkeit der Gewände weder gestalterisch noch technisch die bessere Lösung ist.
Es war und ist völlig unüblich, Gewände und Anschläge ín grobem Bruchsteinmauerwerk auszuführen. Egal wie die Wand aussah bzw. aus was sie gemacht wurde- für Fenster- und Türgewände wurden immer besonders sorgfältig bearbeitete, sauber und eng gefugte Werksteine oder Ziegel verwandt.Nur so hat man eine genaue Passung zwischen Stein und Fenster bzw. Tür.
Solche Gestaltungen wie hier waren im vorigen Jahrhundert, in den 30-igern, in Mode.
Die Frage ist, wie dann der Anschluß an die Wandfläche aussehen wird.
Viele Grüße
Jetzt, nach den weiteren Bildern,komme ich mittlerweile auch zu der Erkenntnis, das die Steinsichtigkeit der Gewände weder gestalterisch noch technisch die bessere Lösung ist.
Es war und ist völlig unüblich, Gewände und Anschläge ín grobem Bruchsteinmauerwerk auszuführen. Egal wie die Wand aussah bzw. aus was sie gemacht wurde- für Fenster- und Türgewände wurden immer besonders sorgfältig bearbeitete, sauber und eng gefugte Werksteine oder Ziegel verwandt.Nur so hat man eine genaue Passung zwischen Stein und Fenster bzw. Tür.
Solche Gestaltungen wie hier waren im vorigen Jahrhundert, in den 30-igern, in Mode.
Die Frage ist, wie dann der Anschluß an die Wandfläche aussehen wird.
Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 12.06.09
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 12.06.09
Ach ja, bzüglich der luftdichtung was für Material sollte denn dort verwendet werde. Denn erwähnt hab ich auch bewußt nicht alles an die Firma vergeben sondern noch arbieten offen gelassen die ich selber ausführen wolte, wie eben das Beiputzen bzw. optische angleichen so das ich mich jetzt frag hat die Firma tatsächlich was vergessen hat bzw. es dann einfach an mir liegt wenn alles beigeputz wurde diese Luftdichtung noch anzubringen.
Grüße Jan
Türen einbauen
Jetzt, mit den Fotos von der Gesamtansicht der Fassade bleibe ich bei meinem ersten Beitrag:
-Tür wieder raus (dauert 10 Minuten),
- den restlichen alten Fugenmörtel der senkrechten Türfuge der äußeren Laibung raus,
- den Anschlag sauber und lotrecht einputzen,
- Tür mit Kompriband wieder einsetzen,
- Fuge zur inneren Laibung mit Stopfhanf füllen,
- Dichtband setzen,
- einputzen.
Dann kann man die Anschlußfuge zur Tür mit Kalkzementmörtel ergänzen.
Viele Grüße
Jetzt, mit den Fotos von der Gesamtansicht der Fassade bleibe ich bei meinem ersten Beitrag:
-Tür wieder raus (dauert 10 Minuten),
- den restlichen alten Fugenmörtel der senkrechten Türfuge der äußeren Laibung raus,
- den Anschlag sauber und lotrecht einputzen,
- Tür mit Kompriband wieder einsetzen,
- Fuge zur inneren Laibung mit Stopfhanf füllen,
- Dichtband setzen,
- einputzen.
Dann kann man die Anschlußfuge zur Tür mit Kalkzementmörtel ergänzen.
Viele Grüße
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 13.06.09
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 13.06.09
Okay und mit was Verputz man am besten das ganze senkrecht?
Türen einbauen
Mit Kalkzementmörtel PII.
Mit Kalkzementmörtel PII.
Immer vorher Gehirn einschalten
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 14.06.09
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Ingenieurbüro Georg Böttcher | Georg Böttcher | 14.06.09