Fachwerk.de - Winddichte Innendämmung
ich möchte mein Wohnzimmer renovieren und in dem Zuge meine Außenwand winddicht machen.
Kurz den Aufbau der Wand von Außen nach innen: Eternitplatten auf Holzunterkonstruktion ohne Dämmung, Fachwerk mit Ziegel ausgemauert, ca. 4-8cm Luft und dann eine ca. 5 cm dicke Heraklithplatte, die mit einer 3mm Styroporuntertapete versehen ist. Diese ist dann tapeziert.
Mein Problem ist die Winddichtigkeit. In der Wand sind 4 Steckdosen, durch die der Wind pfeift. Außerdem ist der Anschluß zw. Heraktithplatte und einem Fachwerkbalken in der Ecke. Die Wand ist nicht sonderlich kalt, nur der Wind ist äußerst unangenehm.
Würde nun gerne die Innenwand dämmen und Winddicht machen.
Mein Vorschlag: 60mm Lattenkonstruktion mit Thermohanf gedämmt, darauf OSB Platten oder Gipskarton. Die Steckdosen würde ich nicht mehr einbauen. Nur wie bekomme ich die Anschlüsse winddicht? Nur mit Klebeband? Evtl. noch ne Dampfbremse? Wohl eher nicht, oder?
Würde mich über Antworten freuen.
Grüße
Ole
P.S.: Hier mal ein paar Bilder vom Haus: http://picasaweb.google.de/olimoli2/UnserHaus#
Viel Wind macht trocken
Hallo Ole,
evtl. war die frische Luft bis jetzt die Rettung für dein Fachwerk. Noch mehr und etwas dichter in die Kälte würde ich das Tragwerk nicht stellen. Eine völlige Luftdichtung wird in dem Altbau eh Wunschdenken bleiben.
Vorschlag, wenn Du sowieso die Wände völlig veränderst:
Runter mit den den Heraklithplatten und direkt an der Fachwerkwand mit Leichtlehm aufbauen. Das ist aber nur ein vermutlicher Ansatz, da die örtlichen Gegegebenheiten nicht gänzlich geklärt sind.
Grüße aus Frangn
Frank von Natural-Farben.de
Hallo Ole,
evtl. war die frische Luft bis jetzt die Rettung für dein Fachwerk. Noch mehr und etwas dichter in die Kälte würde ich das Tragwerk nicht stellen. Eine völlige Luftdichtung wird in dem Altbau eh Wunschdenken bleiben.
Vorschlag, wenn Du sowieso die Wände völlig veränderst:
Runter mit den den Heraklithplatten und direkt an der Fachwerkwand mit Leichtlehm aufbauen. Das ist aber nur ein vermutlicher Ansatz, da die örtlichen Gegegebenheiten nicht gänzlich geklärt sind.
Grüße aus Frangn
Frank von Natural-Farben.de
lehm lassn und lehm - Naturfarben und Baubiologie
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Natural Naturfarben Shop | Frank Lipfert | 11.01.10
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Innendämmung
Hallo,
diese Dämmung kann nicht winddicht sein und somit folglich auch nicht isolieren. Gern mehr per E-Mail
Hallo,
diese Dämmung kann nicht winddicht sein und somit folglich auch nicht isolieren. Gern mehr per E-Mail
Bauwerkserhaltung nach dem Stand der Technik von heute
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mauertrocken-shop.de | Andrea Cyba | 11.01.10
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Hört sich abenteuerlich an der Aufbau
Ich würde als erstes mal hinter die jetzige Innendämmung in den Hohlraum schauen ob da noch alles Trocken ist.
Dann würde ich mir an deiner stelle Gedanken machen ob die Dämmung nicht von Außen möglich ist.
Bessere Bedingungen dafür kann man ja kaum haben.
anonymus | 11.01.10
Ich würde als erstes mal hinter die jetzige Innendämmung in den Hohlraum schauen ob da noch alles Trocken ist.
Dann würde ich mir an deiner stelle Gedanken machen ob die Dämmung nicht von Außen möglich ist.
Bessere Bedingungen dafür kann man ja kaum haben.
anonymus | 11.01.10
Wo sind die Eternitplatten ???
Wo das Wohnzimmer??
anonymus | 11.01.10
Erstmal Danke für eure Antworten.
Mittelfristig soll der Eternitbehang runter, dann ne Dämmung und ein neuer Behang wieder drauf. Ist halt nur recht kostspielig.
Das der Luftzug mein Fachwerk "rettet", ist mir schon klar, daran möchte ich auch nix ändern. Habe auch schon überlegt, den Raum zw. Heraklith und Fachwerk ausblasen zu lassen, hab bloß keine Ahnung, ob die Dämmung auch da bleibt, wo sie hin soll oder sich überall hin verteilt.
Ihr meint also, das ne Dämmung von Innen eh nix bringt?
Ole
Wie meinst du das, wo sind die Eternitplatten, wo das Wohnzimmer?
Ole
Die Eternitplatten die du oben erwähnt hast?
Ich sehe keine auf den Fotos.
anonymus | 11.01.10
Auf dem 2. Bild, rechte Giebelseite.
Ole
Aha hier
war auf dem ersten,
Was soll ich sagen, runter damit, dämmen und neu verkleiden.
[pubimg 20346]
anonymus | 11.01.10
war auf dem ersten,
Was soll ich sagen, runter damit, dämmen und neu verkleiden.
[pubimg 20346]
anonymus | 11.01.10
Nun
Ich würde die Steckdosen mit Luftdichten Steckdosen austauschen, die Styorpor Untertapete entfernen und mit Luftkalk verputzen, das verbessert die Luftdichtheit und erhöht nochmal etwas die Oberflächentemparatur der Wand.
Ich würde die Steckdosen mit Luftdichten Steckdosen austauschen, die Styorpor Untertapete entfernen und mit Luftkalk verputzen, das verbessert die Luftdichtheit und erhöht nochmal etwas die Oberflächentemparatur der Wand.
Aber doch bitte nicht mit dem Hohlraum dahinter.
anonymus | 11.01.10
Wow, von Luftdichten Steckdosen hab ich noch nie was gehört.
Könnte auch damit leben, die Steckdosen ganz zu entfernen.
Luftkalk? Auch noch nie gehört. Muß mal googeln.
Ole
Ja, Ja,
Hier werden sie jeholfen
anonymus | 11.01.10
Hier werden sie jeholfen
anonymus | 11.01.10
@ Struve:
Doch keine Luftdichten Steckdosen oder nicht ausblasen?
Ole
jetzt wird's
verwirrend, könnte mal bitte jemand den Knoten lösen :-)
verwirrend, könnte mal bitte jemand den Knoten lösen :-)
nach 23:00 Uhr wirds hier immer dichter...
... aber das mit "runter die Eternitplatten" ist ein guter Tipp von Oliver.
Grüße und Gute Nacht,
Frank
... aber das mit "runter die Eternitplatten" ist ein guter Tipp von Oliver.
Grüße und Gute Nacht,
Frank
lehm lassn und lehm - Naturfarben und Baubiologie
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Natural Naturfarben Shop | Frank Lipfert | 11.01.10
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@Olimoli
Du willst doch den Giebel mittelfristig so wie so neu machen. Mach ihn jetzt vernünftig und mittelfristig deine WZ Renovierung.
Wie viel qm hat der kleine Giebel, 30 ?
anonymus | 11.01.10
Du willst doch den Giebel mittelfristig so wie so neu machen. Mach ihn jetzt vernünftig und mittelfristig deine WZ Renovierung.
Wie viel qm hat der kleine Giebel, 30 ?
anonymus | 11.01.10
Das sind ja nur die Einsätze, die bei den Steckdosen getauscht werden. Oder muß da auch die Luftdichte Unterputzdose dazu? Wäre ja mal ne vorrübergehende Lösung.Ole
Ne, wenn schon, will ich die Ganze Seite machen. Vielleicht zuerst die untere Hälfte mit Wohnzimmer, dann das Giebeldreieck.
Unten sind ca. 50QM, oben 30.
Ole
Ich denke ...
...du bist Tischler und arbeitet gerne an deinem Fachwerkhaus ?
Da wirst du wohl 80 qm Giebel hin kriegen.
anonymus | 11.01.10
...du bist Tischler und arbeitet gerne an deinem Fachwerkhaus ?
Da wirst du wohl 80 qm Giebel hin kriegen.
anonymus | 11.01.10
Das mit dem hinkriegen ist nicht das Problem. Kostet halt nur ein bisschen was.
Ole
Ich gebe auf
anonymus | 11.01.10
Ich suche doch nur ne kurzfristige Lösung, wie ich den Luftzug unterbinden kann.
Ich kann mir die Fassade momentan nicht leisten.
Ole
Wenn tatsächlich
garantiert werden kann, dass der Luftstrom zwischen Fachwerk und Heraklithplatte funktioniert, Kondentat abtropfen und/oder ablaufenb kann, könnte man tatsächlich über eine weitere Innendämmung nachdenken.
Eine solche Variante ist aber mit vielen Unsicherheiten und einem hohen Aufwand in den Details verbunden.
Aus diesem grunde würde ich wie die anderen auch zu folgender Lösung tendieren:
Steckdosen stilllegen und Löscher verschließen, oder luftdichte Hohlwanddosen (gibt es von der Fa. Kaiser) einbauen. Gibt es andere undichte Stellen, mit einem überputzbaren Band überkleben.
Kräftig Sparen und die Giebelwand dämmen und neu bekleiden.
Im Anschluss die Heraklithplatte ausbauen und neu verputzen.
garantiert werden kann, dass der Luftstrom zwischen Fachwerk und Heraklithplatte funktioniert, Kondentat abtropfen und/oder ablaufenb kann, könnte man tatsächlich über eine weitere Innendämmung nachdenken.
Eine solche Variante ist aber mit vielen Unsicherheiten und einem hohen Aufwand in den Details verbunden.
Aus diesem grunde würde ich wie die anderen auch zu folgender Lösung tendieren:
Steckdosen stilllegen und Löscher verschließen, oder luftdichte Hohlwanddosen (gibt es von der Fa. Kaiser) einbauen. Gibt es andere undichte Stellen, mit einem überputzbaren Band überkleben.
Kräftig Sparen und die Giebelwand dämmen und neu bekleiden.
Im Anschluss die Heraklithplatte ausbauen und neu verputzen.
Der Weg ist das Ziel
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Ingenieurbüro + baubiologische Beratungsstelle IBN | Fred Heim | 12.01.10
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