Fachwerk.de - Ameisen?
Was meint denn ihr?
Hallo,
In jedem Fall ist dort eine Braunfäule drin und hat “ganze” Arbeit geleistet, die dürfte das eigentliche Problem sein,
weniger die Insekten.
Grüße aus Schönebeck
anonymus | 15.08.10
Eines nach dem Anderen
Hallo
Erst Wasser und feucht
dann
braun und faul
dann lassen sichs die Ameisen gut gehen!
Raus damit!
FK
Hallo
Erst Wasser und feucht
dann
braun und faul
dann lassen sichs die Ameisen gut gehen!
Raus damit!
FK
langlebig - nachhaltig - einfach
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Architekturbüro slow-house | Dipl.-Ing. (FH) Florian Kurz | 15.08.10
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Ameisen?
Danke für die Antworten.
Ja waren das nun Ameisen oder nicht?
Hier noch mal ein Bild.
Ja waren das nun Ameisen oder nicht?
Hier noch mal ein Bild.
Ob da nun Ameisen drin waren oder nicht, Ursächlich für die Schäden waren die nicht.
Die Ursache ist zu hohe Feuchtigkeit und dadurch der Pilzbefall.
Da wird wohl der Dachanschluss zum Giebel über mehrere Jahre undicht gewesen sein.
Das muss alles Raus.
Grüße aus Schönebeck
anonymus | 15.08.10
Hab ich gemacht
Habe aber so etwas zerfressenes noch nie gesehen. Scheint wohl auch ein ältere Befall zu sein.
Ich empfehle unbedingt das mal von einem Holzschutzfachmann ansehen zu lassen.
Grüße aus Schönebeck
anonymus | 15.08.10
Ich vermute in dem Fall nicht Ameisen als Sekundärursache, weil die gewöhnlich in Erdnähe aktiv werden - von irgendwas müssen die in Frage kommenden Arten (Lasius fuliginosus, Glänzendschwarze Holzameise, oder Camptonotus ligniperda, Rossameise) leben, und das tun sie im Aussenbereich. Typische Hausameisenarten, die als Hausschädlinge lästig werden, sind in beheizten Gebäuden und höhlen nicht Holz aus.
Ursache ist hier wohl eine Kombination von Holzwurm und Fäule.
An der Tatsache, dass alles ausgebaut werden muss, ändert es nichts.
Die Neukonstruktion sollte konstruktiv gegen Wasser geschützt werden. Ist es Schlagregen, kann eine Schindelung oder auch eine senkrechte Holzverschalung helfen.
Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe! Nicht für das, was Du verstehst!
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Jens Paulsen | 16.08.10
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Jens Paulsen | 16.08.10
Definitiv waren das keine Ameisen!
Ameisen sind keine Holzzerstörenden Insekten. Es kann höchstens hin und wieder vorkommen, daß sie marodes Holz oder Mauerwerk als Behausung nutzen, aber in Ihrem Fall spricht das Schadbild eine ganz andere Sprache.
Ich würde mich meinen Vorschreibern anschließen. Dauerbefeuchtung --> steigende Holzfeuchtigkeit --> Pilze ziehen ein und beginnen ihr Werk --> dann folgen Gescheckter Nagekäfer & Co. und vollenden das Werk
Viele Grüße
Achim Hecke
PS: Bei der Neuerstellung unbedingt auf konstruktiven Holzschutz achten!
Ameisen sind keine Holzzerstörenden Insekten. Es kann höchstens hin und wieder vorkommen, daß sie marodes Holz oder Mauerwerk als Behausung nutzen, aber in Ihrem Fall spricht das Schadbild eine ganz andere Sprache.
Ich würde mich meinen Vorschreibern anschließen. Dauerbefeuchtung --> steigende Holzfeuchtigkeit --> Pilze ziehen ein und beginnen ihr Werk --> dann folgen Gescheckter Nagekäfer & Co. und vollenden das Werk
Viele Grüße
Achim Hecke
PS: Bei der Neuerstellung unbedingt auf konstruktiven Holzschutz achten!
@Achim:
Ich wiederum hab mal ein gigantisches Ameisennest aus dem Gartenhausdach (80er Jahre) meiner Mutter entfernt. Den lieben Tierchen hatte es in den "Sparren" und Brettern, sowie der angrenzenden Glaswolle bestens gefallen.
Praktischerweise konnte man das ganze prima von oben zusammenfegen!
Insofern kann ich mich (unabhängig vom angefragten Schadensbild) deiner Aussage nicht anschliessen.
Gruss, Boris
Ich wiederum hab mal ein gigantisches Ameisennest aus dem Gartenhausdach (80er Jahre) meiner Mutter entfernt. Den lieben Tierchen hatte es in den "Sparren" und Brettern, sowie der angrenzenden Glaswolle bestens gefallen.
Praktischerweise konnte man das ganze prima von oben zusammenfegen!
Insofern kann ich mich (unabhängig vom angefragten Schadensbild) deiner Aussage nicht anschliessen.
Gruss, Boris
Wer viel fragt, kriegt viel Antworten....
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Boris Webler | 16.08.10
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Boris Webler | 16.08.10
Holzbewohnende Ameisen
Ich stimme mit meinen Vorrednern überein, dass die Vorschädigung durch holzzerstörende Pilze verursacht worden ist.
Aber fürs Protokoll muss ich anmerken, dass die Fraßschäden ganz eindeutig durch Ameisen verursacht worden sind. Typisch sind die fast schon ausgewaschen wirkenden Fraßgänge, als ob das Holz lange in der Brandung gelegen hätte (Oberseite Balken ranzoomen).
Ab und zu kommt mir auch mal so ein Fall von z.B. Lasius brunneus oder Lasius emarginatus vor. Nester in Holzbalkendecke mit einer Ameisenstrassse über mehrere Stockwerke bis in den Garten sind da keine Seltenheit. Geschädigte Balken werden gerne als Nest angenommen und entsprechend erweitert. Genauso wie das Totholz im Wald.
Für die Sanierung ist das aber nicht von Belang. Ausbau der geschädigten Holbauteile ist ja bereits schon geschehen.
Gruß
Boris Blenn
Ich stimme mit meinen Vorrednern überein, dass die Vorschädigung durch holzzerstörende Pilze verursacht worden ist.
Aber fürs Protokoll muss ich anmerken, dass die Fraßschäden ganz eindeutig durch Ameisen verursacht worden sind. Typisch sind die fast schon ausgewaschen wirkenden Fraßgänge, als ob das Holz lange in der Brandung gelegen hätte (Oberseite Balken ranzoomen).
Ab und zu kommt mir auch mal so ein Fall von z.B. Lasius brunneus oder Lasius emarginatus vor. Nester in Holzbalkendecke mit einer Ameisenstrassse über mehrere Stockwerke bis in den Garten sind da keine Seltenheit. Geschädigte Balken werden gerne als Nest angenommen und entsprechend erweitert. Genauso wie das Totholz im Wald.
Für die Sanierung ist das aber nicht von Belang. Ausbau der geschädigten Holbauteile ist ja bereits schon geschehen.
Gruß
Boris Blenn
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Prof. Schierwater & Ing. GmbH | Boris-A. Blenn | 16.08.10
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Prof. Schierwater & Ing. GmbH | Boris-A. Blenn | 16.08.10
Ameisen
Das heißt dann Gemeinschaftswerk. Erst die Feuchtigkeit und Wärme, dann der Wurm, dann das Wasser und die Braunfäule, später die Ameise wegen der schönen Struktur.
Grüße
Das heißt dann Gemeinschaftswerk. Erst die Feuchtigkeit und Wärme, dann der Wurm, dann das Wasser und die Braunfäule, später die Ameise wegen der schönen Struktur.
Grüße
Neue Nutzungen für alte Gebäude
Mitglied der Fachwerk.de Community(Profil)
Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 16.08.10
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Dietmar Beckmann | Büro für Städtebau+Architektur | D.B. | 16.08.10