Alarmsysteme im Denkmalschutz

Moderne Alarmsysteme lassen sich leicht in denkmalgeschützte Immobilien integrieren

Viele Gebäude in Deutschland werden aufwändig saniert oder renoviert. Finanziert werden die Maßnahmen dabei durch öffentliche Gelder, Einzelpersonen oder Unternehmen. Für diese Immobilien gibt es von der beliebten, restaurierten Burgruine über die luxuriöse Einkaufspassage im sanierten Jugendstilgebäude bis hin zu Mietswohnungen im rustikalen Fachwerkhaus viele Beispiele. Ganz gleich aus welchem Grund, die Investoren haben zumeist ein hohes Interesse daran, das Objekt im Nachhinein zu schützen. Dies ist mit modernen Alarmanlagen möglich, da sich diese in vielerlei Hinsicht in die architektonische Struktur des Gebäudes einpassen.

Welche Objekte sind schützenswert?

Es gibt eine Vielzahl von Immobilien, die schützenswert sind. Dies betrifft zunächst Ruinen, wie etwa abgelegene Burgen auf Anhöhen. Dort kann es vorkommen, dass sich Jugendliche nachts zum Feiern versammeln und jede Menge Müll hinterlassen oder die Bausubstanz schädigen. Hier ist es sinnvoll, eine unerreichbar für Besucher oder unauffällig integrierte Alarmanlage zu integrieren. In denkmalgeschützten Gebäuden wie Kirchen, Schlössern oder ehemaligen Prachtbauten sind häufig öffentliche Stellen (etwa Ämter, Dekanate oder Behörden) untergebracht. Bei einigen lohnt sich hier eine Überwachung, etwa bei Arbeitsagenturen, um die Sicherheit der Mitarbeiter zu erhöhen. Museen oder Ausstellungsräume sind zudem in der Regel über Nacht oder sogar über Wochen (Betriebsurlaub, Schließungen wegen Renovierungsarbeiten) unbewacht. Auch hier ist Sicherheitstechnik ein Weg, um wertvolle Gegenstände, Installationen oder beispielsweise Gemälde adäquat zu schützen. Für bewohnte Objekte ist eine Überwachung nicht nur geeignet, um die Sicherheit aller Mietparteien oder Bewohner zu gewährleisten. Die Sicherheit durch ein Alarmsystem trägt zum guten Eindruck bei, den ein liebevoll restauriertes Gebäude Interessenten von vorn herein zu bieten vermag.

Chancen moderner Überwachungstechnik für denkmalgeschützte Immobilien

Viele Verantwortliche denkmalgeschützter Immobilien, ganz gleich, ob öffentliche oder private, wollen Sicherheitstechnik in die Objekte integrieren. Zunächst sind hier moderne IP-Überwachung von Fachanbietern wie lupus-electronics.de oder anderen Dienstleistern mit funkgestützten Systemen im Angebot eine realistische Möglichkeit. Denn IP-Systeme können nachträglich ohne die Installation von Kabeln integriert werden. Die gesammelten Daten sind in der Regel über mobile Endgeräte abrufbar.

Dies bedeutet konkret, dass Besitzer von Smartphones, Tablet-PCs oder Laptops darauf Anwendungen installieren, welche mit dem Kauf einer Alarmanlage mitgeliefert und speziell für diese Zwecke entwickelt werden. Diese stehen über WLAN mit der Software auf den Zentralen der Überwachungssysteme in Verbindung. So können die User durch einen passwortgeschützten Zugang die gesammelten Daten, also beispielsweise Fotos oder Streams, einsehen. Auch die Konfiguration der Systeme lassen sich im Prinzip von jedem Ort der Welt aus ändern. Darüber hinaus lassen sich bei modernen Alarmsystemen häufig verschiedene Sensoren integrieren, die auf die speziellen Notwendigkeiten eines denkmalgeschützten Gebäudes zugeschnitten werden können. Für Museen mit teuren Gemälden eignen sich Infrarot-Alarme und Bewegungsmelder. Ist das Interieur restauriert oder aus empfindlichen Materialien beschaffen, warnen sie vor Wassereinbruch, Feuer oder Rauchentwicklung. Dies kann bei denkmalgeschützten Gebäuden Schäden im besten Falle Schäden in Millionenhöhe verhindern. Und für die klassischen Einbruchs- oder Vandalismus-Signale wie Erschütterungen sind die genannten Sensoren ebenfalls geeignet. Doch welche Art von System passt am besten für welche Überwachung?

Welche Überwachung für welchen Zweck?

Zunächst unterscheidet man Außenhaut- und Fallenüberwachung. Außenhautüberwachung eignet sich für Überwachung im Freien. Vor allem öffentliche Flächen und Plätze können so wirkungsvoll überwacht werden. Für diesen Zweck sollte man robuste Außenkameras wählen, die gegen Wetter und etwaige Attacken geschützt sind. Hier sind beispielsweise Domekameras mit einem robusten, runden Kuppelgehäuse geeignet. Sie werden bereits häufig beispielsweise in Kaufhäusern oder an belebten Plätzen (U-Bahn-Stationen) angewandt.

Wie bei Bewegungsmeldern, die bei normalen Mietshäusern für Beleuchtung sorgen, können Temperatursensoren erkennen, wenn sich jemand nähert. Die Überwachung eines denkmalgeschützten Innenraumes ist ebenfalls möglich - die sogenannte Fallenüberwachung. So kann beispielsweise im Eingangsbereich eines restaurierten Altbaus eine Kamera die Besucher festhalten. Hier könnte man sogenannte PTZ-Kameras verwenden. Diese sind - wie die Abkürzung für die englischen Begriffe Pan, Tilt, Zoom besagt - in der Lage einen bestimmten Bereich durch Schwenks, Auf- und Ab-Bewegungen oder Zooms zu überwachen.

Auch wenn ein Fachwerkhaus oder eine alte Mühle von außen noch so traditionell wirkt, kann bei Glasbruch durch die Installation von Sicherheitstechnik ein Alarm ausgelöst werden. Das Signal kann per App an die Nutzer weitergegeben werden. Insgesamt eröffnen moderne Überwachungssysteme die Chance, viele Arten denkmalgeschützter Immobilien adäquat zu überwachen und nicht nur die Sachwerte zu schützen, sondern Verantwortlichen wie etwaigen Bewohnern ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln.