Fachwerk.de - Tipps für Badfußboden (Kork oder Dielen)
Wir planen einen Neubau, welcher allerdings mit einer Holzbalkendecke versehen werden soll und diffusionsoffen gestaltet ist.
An dieser Stelle ist das Bad der Knackpunkt.
Diffusionsoffen, aber einigermaßen wasserdicht bzw. resistent.
Auf der einen Seite können wir uns Dielen vorstellen.
Diese müssen dann regelmäßig geölt werden, damit Feuchtigkeit nicht so schnell eindringen kann.
Hier könnte es zu Problemen kommen, da wir ein kleines Kind haben.
Auf der anderen Seite wurde uns Kork empfohlen, da hier das Eindringen des Wassers sehr viel länger bräuchte und man so quasi Zeit zum Aufwischen gewinnt.
Nun stellt sich mir die Frage, welche Erfahrungen ihr habt?
Wie geschieht in beiden Fällen die Abdichtung an den Fugen und Wandabschlüssen?
Besteht bei Kork nicht die Gefahr, dass bei Verletzung der oberen Schicht (zumindest schien es da eine härtere Schicht zu geben) das Wasser dann viel leichter eindringen kann?
Bei Dielen könnte man die Schadstelle vielleiht einfach nachölen.
Da wir darin noch sehr unerfahren sind, würde mich jede konstruktive Meinung interessieren.
Vielen Dank!
besten Gruß
Rene
ganz ehrlich
im bad hilft nur ein wasserdichter Belag und Fußbodeneinlauf!
Zumindest wenns im 1. OG ist oder Kinder im Haus sind. Wandanschlüsse und Fugen werden bei Dielung nie Wasserdicht.
im bad hilft nur ein wasserdichter Belag und Fußbodeneinlauf!
Zumindest wenns im 1. OG ist oder Kinder im Haus sind. Wandanschlüsse und Fugen werden bei Dielung nie Wasserdicht.
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Olaf aus Sachsen | 05.08.11
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Olaf aus Sachsen | 05.08.11
Meine Empfehlung
geht ganz klar in Richtung Holzboden. Ich kann mit nach 11 Jahren Efahrung, auch mit kleinen Kinden ( jetzt sind sie schonfast groß) keinen anderen Boden mehr vorstellen. Die Oberfkläche ist warm und fühlt sich sehr angenehm an.
Der Boden ist geölt, die Sockelleiste abgespritzt.
Grüße
geht ganz klar in Richtung Holzboden. Ich kann mit nach 11 Jahren Efahrung, auch mit kleinen Kinden ( jetzt sind sie schonfast groß) keinen anderen Boden mehr vorstellen. Die Oberfkläche ist warm und fühlt sich sehr angenehm an.
Der Boden ist geölt, die Sockelleiste abgespritzt.
Grüße
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
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Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | Gerd Meurer, Sachverständiger für Lehmbau | 05.08.11
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Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | Gerd Meurer, Sachverständiger für Lehmbau | 05.08.11
so
unterschiedlich können die Erfahrungen sein.
Uns ist 1x ein 30L-Boiler hochgegangen und die Kinder haben die Plastewanne umngekippt. Da hätte kein Wischen genutzt, der Fußbodeneinlauf war die Rettung für den Korridor.
Entscheiden muß das jeder für sich selber. Dafür mag ich keine Fliesen an den Wänden, die sind nur im Spritzwasserbereich ( ca 3m2 für ganze Bad), Rest ist Kork.
unterschiedlich können die Erfahrungen sein.
Uns ist 1x ein 30L-Boiler hochgegangen und die Kinder haben die Plastewanne umngekippt. Da hätte kein Wischen genutzt, der Fußbodeneinlauf war die Rettung für den Korridor.
Entscheiden muß das jeder für sich selber. Dafür mag ich keine Fliesen an den Wänden, die sind nur im Spritzwasserbereich ( ca 3m2 für ganze Bad), Rest ist Kork.
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Olaf aus Sachsen | 05.08.11
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Olaf aus Sachsen | 05.08.11
Die Abdichtung würde mich
am meisten interessieren.
Wie bekomme ich die Fugen bei Dielen dicht (umgekippter Eimer o.ä.) und ebenfalls dann in Richtung Wandabschluss?
Und wenn die Abdichtung nie 100% ist, würde doch jegliches Wasser im Fußboden Schaden anrichten, oder nicht? Diffusionsoffen hin oder her.
am meisten interessieren.
Wie bekomme ich die Fugen bei Dielen dicht (umgekippter Eimer o.ä.) und ebenfalls dann in Richtung Wandabschluss?
Und wenn die Abdichtung nie 100% ist, würde doch jegliches Wasser im Fußboden Schaden anrichten, oder nicht? Diffusionsoffen hin oder her.
hallo
von Kork würde ich abraten .
das sicherste wäre den boden mit pci pecilastic U zu entkoppeln/abzudichten und dann fliesen zu Verlegen ,
die gibt es auch in tollen Holz dekoren .
mfg
es sind nicht nur fliesen.....
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fliesenleger timo kühne | der fliesenleger | 06.08.11
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Abdichtung
Hallo Rene,
Nach den Fachregeln muss eine Abdichtung über der Holzbalkendecke eingebaut werden:
Also eine Wasserdichte "Wanne" mit mindesten 4 cm Aufkantung und einem Abfluss . Dieser braucht auch einen Geruchverschluss.
Dann Lagerhölzer auf Gummischrot- Streifen Verlegen , dann die Dielen.
viele Grüße
Hallo Rene,
Nach den Fachregeln muss eine Abdichtung über der Holzbalkendecke eingebaut werden:
Also eine Wasserdichte "Wanne" mit mindesten 4 cm Aufkantung und einem Abfluss . Dieser braucht auch einen Geruchverschluss.
Dann Lagerhölzer auf Gummischrot- Streifen Verlegen , dann die Dielen.
viele Grüße
Denkmäler schützen heißt nicht Genuß suchen,sondern Pietät üben (Georg Dehio)
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Architekturbüro | Robert Göbel (Dipl. Ing . FH) | 06.08.11
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Die Fachregeln, also DIN usw.
sind auch nicht immer das gelbe vom Ei.
Zumindest muss man dann alle Regeln einhalten und ich denke mal, dass vieles aus der DIN nicht zum diffusionsoffenen Bauen passt, da dies nicht mehr "Stand der Technik" ist.
Aber ich bin mittlerweile auch der Meinung, dass eine Abdichtung, welche später undicht wird, schlimmere Spätfolgen hat, als wenn man von vornherein, dass Wasser wieder aus dem Bauwerk bekommt, da keine Abdichtung es zurückhält.
Ich habe hier einen passenden Thread aus 2005 gefunden:
http://www.fachwerk.de/wissen/decke-holzbalkendecke-22924.html
Die Frage ist, ob das auch bei größeren Schäden noch funktioniert, oder ob die Trocknung länger dauert, als das Entstehen von Schimmel etc.
So gesehen müsste es ja entweder richtig dicht sein (und das über die Lebenszeit des Haues) oder offen genug, um trocknen zu können.
Wenn mir von Kork und ohne Abdichtung abgeraten wird, dann würden mich auch die Gründen interessieren. Ansonsten hilft mir das recht wenig für eine Entscheidungsfindung.
sind auch nicht immer das gelbe vom Ei.
Zumindest muss man dann alle Regeln einhalten und ich denke mal, dass vieles aus der DIN nicht zum diffusionsoffenen Bauen passt, da dies nicht mehr "Stand der Technik" ist.
Aber ich bin mittlerweile auch der Meinung, dass eine Abdichtung, welche später undicht wird, schlimmere Spätfolgen hat, als wenn man von vornherein, dass Wasser wieder aus dem Bauwerk bekommt, da keine Abdichtung es zurückhält.
Ich habe hier einen passenden Thread aus 2005 gefunden:
http://www.fachwerk.de/wissen/decke-holzbalkendecke-22924.html
Die Frage ist, ob das auch bei größeren Schäden noch funktioniert, oder ob die Trocknung länger dauert, als das Entstehen von Schimmel etc.
So gesehen müsste es ja entweder richtig dicht sein (und das über die Lebenszeit des Haues) oder offen genug, um trocknen zu können.
Wenn mir von Kork und ohne Abdichtung abgeraten wird, dann würden mich auch die Gründen interessieren. Ansonsten hilft mir das recht wenig für eine Entscheidungsfindung.
Diffusion
Hallo Rene,
Der "Motor" der Dampfdiffusion ist die Temperaturdifferenz.
Ein diffusionsoffenenes Bauteil hinzukriegen,das gleichzeitig wasserdicht ist, ist mE. nicht möglich.
Wenn Sie Dielen ohne Abbdichtung einbauen wollen, sollte die Deckenfüllung Hoch-kapillaraktiv sein.
Der Feuchtefluss geht dann von der nassen zur trocknen Seite.
(Zuckerstein berührt Kaffee)
viele Grüße
Hallo Rene,
Der "Motor" der Dampfdiffusion ist die Temperaturdifferenz.
Ein diffusionsoffenenes Bauteil hinzukriegen,das gleichzeitig wasserdicht ist, ist mE. nicht möglich.
Wenn Sie Dielen ohne Abbdichtung einbauen wollen, sollte die Deckenfüllung Hoch-kapillaraktiv sein.
Der Feuchtefluss geht dann von der nassen zur trocknen Seite.
(Zuckerstein berührt Kaffee)
viele Grüße
Denkmäler schützen heißt nicht Genuß suchen,sondern Pietät üben (Georg Dehio)
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Architekturbüro | Robert Göbel (Dipl. Ing . FH) | 06.08.11
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Architekturbüro | Robert Göbel (Dipl. Ing . FH) | 06.08.11
Irgendwann
um 1987 gab es mal eine Verordnung der Staatlichen Baaufsicht, daß Bäder auf Holzbalkendecke nur mit PVC-Belag (Fliesen gab es ja keine) zugelassen ist. Randbedingungen war nach meiner Erinnerung: Wannenausbildung 3 cm hoch , mit Schwelle an den Türen, verschweißte Nähte und Decke darunter über Nachbarräume entspannt - (jedes Deckenfeld) mittels Bohrung hinter der Kehrleiste schräg nach unten. Das machte Sinn.
um 1987 gab es mal eine Verordnung der Staatlichen Baaufsicht, daß Bäder auf Holzbalkendecke nur mit PVC-Belag (Fliesen gab es ja keine) zugelassen ist. Randbedingungen war nach meiner Erinnerung: Wannenausbildung 3 cm hoch , mit Schwelle an den Türen, verschweißte Nähte und Decke darunter über Nachbarräume entspannt - (jedes Deckenfeld) mittels Bohrung hinter der Kehrleiste schräg nach unten. Das machte Sinn.
Das erste Haus baue man für einen Feind, das 2. für einen Freund und erst das 3. für sich selber !
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Olaf aus Sachsen | 09.08.11
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Olaf aus Sachsen | 09.08.11
"Die Frage ist, ob das auch bei größeren Schäden noch funktioniert"
Bei großen Schäden funktioniert gar nix mehr, denn für diesen Fall reicht auch der häßliche PVC Boden oder die Fließe nicht mehr.
Also entweder richtig dicht oder wie schon gesagt alles offen. Im ertsen OG oder höher würde ich im selbstgenutzen Bereich die letztere Möglichkeit bevorzugen.
Grüße
Bei großen Schäden funktioniert gar nix mehr, denn für diesen Fall reicht auch der häßliche PVC Boden oder die Fließe nicht mehr.
Also entweder richtig dicht oder wie schon gesagt alles offen. Im ertsen OG oder höher würde ich im selbstgenutzen Bereich die letztere Möglichkeit bevorzugen.
Grüße
Spezialisten für Lehmbaustoffe, Dämmstofftechnik Wandheizungen und Naturfarben
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Meurer NATÜRLICHES BAUEN GmbH | Gerd Meurer, Sachverständiger für Lehmbau | 09.08.11
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