Unterfirstständerbau

Unterfirstständerbau Scheune Gärtringen Als einer der letzten noch erhaltenen Unterfirstständerbauten im Mittleren Neckarraum steht diese Scheune für eine im Spätmittelalter weit verbreitete Konstruktionsweise.

Zehn Meter hohe Firstständer

Vier über zehn Meter hohe Firstständer reichen hinauf bis zu einem Querrähm, welches knapp unter dem Dachfirst verläuft und das Dach trägt. Diese Konstruktion mit überblatteten Steigbändern ist eine typische Form des 15. Jahrhunderts. Im Winter 1495/96 sind die Eichen gefällt worden, die vermutlich schon im darauffolgenden Frühjahr verbaut wurden. 1990 mußte die Scheune im Zuge der Ortskernsanierung weichen und wurde in das Freilichtmuseum Beuren versetzt.

Ursprünglich stammt die Scheune aus dem Landkreis Böblingen.